„süß und würzig – Die koloniale Seite der Weihnachtsbäckerei“ –
„Wie wurden Luxusgüter zur Ware? Wer zahlt – damals wie heute? Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosmakronen, Lebkuchen und Schokoladengebäck gehören zur deutschen Weihnachtstradition. Allerdings erst seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Denn erst seitdem gibt es Zucker, Kakao und Gewürze in ausreichenden Mengen und zu bezahlbaren Preisen. Viele Jahrhunderte lang waren sie Luxusgüter aus fernen tropischen Ländern gewesen. Wir folgen in dieser Veranstaltung gemeinsam ihrer Spur. Wir fragen nach ihrer Herkunft, nach Handelsfirmen, nach PlantagenwirtschaftInformationen und Sklaverei, Vermarktung und nach heutigen Arbeitsbedingungen entlang der Lieferketten. An Thementischen bieten wir Informationen und Austausch darüber, wie die Köstlichkeiten für die Weihnachtsbäckerei einst und heute produziert und nach Mannheim transportiert wurden. Abschließend stellen wir stellen wir Beiträge zu einem gerechteren Welthandel vor.“ Veranstaltet vom „AK Kolonialgeschichte“ Mannheim















