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Kommunalinfo Mannheim bietet einen Terminkalender mit eingesendeten Terminen unterschiedlicher Veranstalter. Für die einzelnen Termine sind die jeweiligen Veranstalter verantwortlich.

Jul
16
Mo
ZEHN FORDERUNGEN ZUR ZUKUNFT DES STADTVERKEHRS – Mobil in lebenswerten und gesunden Innenstädten @ Lanzkapelle, Lindenhof
Jul 16 um 19:00
ZEHN FORDERUNGEN ZUR ZUKUNFT DES STADTVERKEHRS - Mobil in lebenswerten und gesunden Innenstädten @ Lanzkapelle, Lindenhof

Der Diplomphysiker, Dozent und Autor Timo Daum über Dieselskandal, Elektroantrieb, autonomes
Fahren und die Zukunft der Mobilität

Das Wachstum der Ballungsräume verschärft die Verkehrsprobleme, insbesondere die negativen
Folgen der autogerechten Stadt, einem fatalen Irrtum der sechziger und siebziger Jahre. Dadurch
werden die Städte vor die doppelte Herausforderung gestellt, ihren Bewohner/innen ein gesundes
Leben mit hoher Aufenthaltsqualität zu ermöglichen und ihnen zugleich eine zukunftsfähige Mobilität
zur Verfügung zu stellen.

Timo Daum liefert in seinem Buch „Das Auto im digitalen Kapitalismus“ reichhaltige Fakten, Prognosen,
Zukunftsaussichten zur Mobilität, aus denen er zehn Forderungen zur Zukunft des Stadtverkehrs
ableitet. Dabei geht es ihm nicht nur um ein schnelles Ende für den Verbrennungsmotor,
sondern auch um intelligente Mobilitätskonzepte und Vorrang für den ÖPNV.
Mit dieser Veranstaltung setzt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg ihre Reihe zur
Zukunft der Mobilität fort. Der Eintritt ist frei.

Montag 16. Juli 2018, 19.00 Uhr
Lanzkapelle | Meerfeldstrasse 87 | 68163 Mannheim

VA-16072018-ZehnForderungenzurZukunftVerkehr

Jul
22
So
„Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt” @ Schillerdenkmal
Jul 22 um 11:00 – 13:00
„Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt” @ Schillerdenkmal  | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland
Draußen ist Sommer und wir treffen uns wieder unter Schiller. Ihr erinnert euch. Letztes Jahr:
Unser Kulturfest für „Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt” auf dem Platz und unter den Bäumen rund um das Schillerdenkmal. Wir haben es versprochen, und wir lösen es ein. Wir kommen wieder. Diesmal mit einer Matinée und einem vielseitigen kulturellen Programm am Die PARTEI DER JÄGER ( „… wir werden sie jagen” – AfD-Kommentar nach dem Einzug in den Bundestag) sitzt mittlerweile in den Parlamenten und macht auf den Straßen, wie auch kulturell, gegen Flüchtende und Andersdenkende mobil. Und nicht nur das. Ihr Rassismus und Nationalismus erreicht zunehmend die sogenannte politische Mitte. Exemplarisch dafür steht der derzeitige politische Amoklauf der CSU oder der Versuch rechter Bündnisse, das historische Erbe des Hambacher Schlosses in ihrem Sinne umzudeuten.
 
Wir, eine Initiative Mannheimer Künstlerinnen und Künstler setzen dagegen ein Zeichen. MIT aktuellen Informationen und unserer Kultur und Lebensfreude. GEGEN den völkischen Wahn, der Deutschland schon einmal in die Katastrophe geführt hat. FÜR gelebte Menschlichkeit und Solidarität statt nationalistischer Heimatschutz-Orgien à la CSU.
Mit dabei sind: Ali Insan & Band (türkische und kurdische Lieder), Andreas Rathgeber (Akkordeon), Bettina Franke (Schauspielerin),  Einhart Klucke (Kabarettist), Hasan Dewran (Lyriker), Frederic Hormuth
(Kabarettist), Jan Lindqvist und Fallo Mboge (African Groove trifft Electronic Music), Jo Bell (Zauberer), JOANA (Liedermacherin), monimates (Wort&Ton), Monika-Margret Steger (Schauspielerin),
 Natice Orhan-Daibel (Bahnhofshelferin) und Rüdiger Bischoff (KreativTon). Ihr seid herzlich eingeladen.
Bringt Lust und Laune und eure Freunde und Freundinnen mit. Vielleicht auch einen Klappstuhl oder eine Decke zum drauflegen und los geht’s.
Wir setzen auf euch und eure Unterstützung.
Lasst uns im Sinne Friedrich Schillers für die Freiheit der Kunst und gegen die neuen dumpf-nationalistischen Bewegungen AUFSTEHN.
Mannheim, Juli 2018
Bernd Köhler, Bettina Franke, Einhart Klucke, Monika-Margret Steger
Feb
5
Di
Lesung “Die Kurden” – Kerem Schamberger & Michael Meyen @ DGB-Haus
Feb 5 um 19:00 – 21:00
Lesung "Die Kurden" - Kerem Schamberger & Michael Meyen @ DGB-Haus | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Kerem Schamberger und Michael Meyen berichten aus ihrem gemeinsamen Buch „Die Kurden“ Sie berichten von der kurdischen Nation, ihrer Geschichte und dem unbedingten Willen
nach Demokratie und Gleichberechtigung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer offenen Diskussion. Die Kurden sind das größte staatenlose Volk der Welt. Mehr als 30 Millionen Menschen,
die bei uns als Türken, Syrer, Iraner oder Iraker gelten (um nur die vier wichtigsten Siedlungsgebiete zu nennen), weil sie einen entsprechen-den Pass haben. Dieses Buch erzählt die eschichte
dieser Menschen. Es erzählt, wie sich die Westmächte den Nahen und Mittleren Osten nach dem Ersten Weltkrieg zurechtgeschnitten haben und warum die neuen Staaten in der Region kein Interesse an einer kurdischen Nation hatten. Im Gegenteil. Sie haben alles getan, damit Sprache, Kultur und Identität verschwinden.

Geschichte wiederholt sich nicht, sagt man. Die Unterdrückung der Kurden aber geht weiter. Die Türkei führt seit Sommer 2015 Krieg im eigenen Land. Sie kann das tun, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut. Weil Deutschland diesen Krieg durch die Brille der Regierung in Ankara sieht. Geschichte wiederholt sich nicht, sagt man. Die Unterdrückung der Kurden aber geht weiter. Die Türkei führt seit Sommer 2015 Krieg im eigenen Land.

Sie kann das tun, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut.
Weil Deutschland diesen Krieg durch die Brille der Regierung in Ankara sieht. „Wir sind für dieses Buch in den Nordirak und
nach Rojava gereist, wo die Kurden versuchen, etwas Neues aufzubauen, eine neue Form der Demokratie jenseits aller Staatlichkeit. Wir haben in Deutschland Journalistinnen und Wissenschaftler interviewt, Deutsche, Türken, Kurden, die gegen
den Mainstream schwimmen. Und wir haben zwei Blickwinkel zusammengebracht: Kerem Schamberger, halb Deutscher, halb Türke, politischer Aktivist und Streiter für Gerechtigkeit, dem
die kurdische Frage schon lange auf den Nägeln brennt, und Michael Meyen, als Ostdeutscher und als Kommunikationswissenschaftler bisher weit weg von dieser Frage, als gelernter Journalist aber in der Lage, Schambergers Wissen in eine lesbare Fassung zu gießen.“ (Die Autoren)