Kalender

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Kommunalinfo Mannheim bietet einen Terminkalender mit eingesendeten Terminen unterschiedlicher Veranstalter. Für die einzelnen Termine sind die jeweiligen Veranstalter verantwortlich.

Mai
12
So
Bunte Vielfalt statt völkische Einfalt
Mai 12 um 14:30 – 17:00
Bunte Vielfalt statt völkische Einfalt
Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei / Und würd’ er in Ketten geboren / Lasst euch nicht irren des Pöbels Geschrei / Nicht
den Missbrauch rasender Toren” (Friedrich Schiller)
 
ES IST MAI
und wir laden wieder ein – zum Kulturfest für „Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt” – auf dem Platz unter den Bäumen – rund um das Mannheimer Schillerdenkmal. Vor den Kommunalwahlen und der Europawahl wollen wir damit ein sichtbares und hörbares Zeichen setzen. Für die Freiheit der Kunst und gegen die Aktivitäten rechter und rechtsextremer Parteien und Organisationen, die diese Freiheit  bedrohen, einschränken oder verbieten wollen.
Die Veranstaltung verstehen wir deshalb auch als einen Beitrag im Sinne der „Mannheimer Erklärung der Vielen“. IHR SEID HERZLICH EINGELADEN. Bringt Lust und Laune, eure Freundinnen und Freunde oder eure Nachbarn mit. Vielleicht auch einen Klappstuhl oder eine Decke zum drauflegen und los geht’s. Freut euch auf ein tolles und abwechslungsreiches Programm. Machen wir den 12. Mai zu einer eindrucksvollen Manifestation für die Vielfalt der Kunst. Bei Regen findet die Veranstaltung in einem nahe gelegenen Saal statt. Der Ort wird noch bekanntgegeben.
 
ES WIRKEN MIT
Cordula Hamacher und Claus Kießelbach (kammermusikalischer Jazz mit Latin-Note), EAVYBONES („Heavy Metal” der Blasmusik), LARS (Grunge/Rock), Lilofee (Musik aus den Anden), Meltem (anatolische
Volkslieder im neuen Gewand), Pranita (Bollywood – Tanz für Alle), SÜDKLÄNGE (Musikprojekt aus Ludwigshafen),Tumbalalajka (Chor der jüdischen Gemeinde Mannheim), Michael Timmermann (Rezitation).
Tontechnik: Rüdiger Bischoff (KreativTon). Moderation: Bettina Franke, Bernd Köhler, Monika-Margret Steger und Einhart Klucke. Das Banner zur diesjährigen Veranstaltung gestaltet der Mannheimer Künstler
Rainer Negrelli . Alle Beteiligte verzichten auf ein Honorar und ermöglichen so diese öffentliche und kostenlose Veranstaltung mitten in  der Stadt.
 
Mannheim, April 2019
Bernd Köhler, Bettina Franke, Einhart Klucke, Monika-Margret Steger
(Kultur-Initiative „Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt”)
Mai
15
Mi
Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit – Krankenpflege im Nationalsozialismus – Ideologie, Ethik und Menschenwürde – @ Bürgerhaus Neckarstadt West
Mai 15 um 18:00 – 20:30
Referent:
Herbert Weisbrod – Frey
Jährlich um den 5. Mai , dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung , finden seit 24 Jahren überall in Deutschland Veranstaltungen und Protestkundgebungen
von Menschen mit Behinderung statt.
Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden. In einer Zeit, in der
rechtspopulistische Parteien wie die AFD wieder die Zwangssterilisation z.B. für Flüchtlinge fordern und im Bundestag über vorgeburtliche genetische Bluttests debattiert wird, schauen wir als Verband von Menschen mit Behinderung kritisch zurück und nach vorn.
Krankenschwestern und-pfleger*innen waren an allen Maßnahmen der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik und auch an der systematischen Ermordung von psychisch Kranken beteiligt. Die Pflege hat sich zum großen Teil nicht verweigert, war überzeugt nur Gutes getan zu haben und keine Schuld zu tragen, da Anordnungen zu befolgen waren. Im NS Prozess zu den tausendfachen Tötungen in der Anstalt
Meseritz/Obrawalde beschreibt Schwester Anne G. die Verabreichung des Giftcocktails an die Kranken:
„Bei dem Eingeben des aufgelösten Mittels ging ich mit großem Mitgefühl vor….
Wenn sie beispielsweise den Becher nicht ganz austranken, weil es ihnen zu bitter war, so redete ich ihnen noch gut zu, sie hätten doch nun so viel getrunken und sollten den letzten Rest auch noch zu sich nehmen, weil sonst die Kur nicht zu Ende geführt werden könne.“
Zum Referenten:
Herbert Weisbrod-Frey war Leiter des Bereichs Gesundheitspolitik beim Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft
ver.di, Berlin. In seinem Buch „Krankenpflege im Nationalsozialismus“ beschreibt er, wie den angehenden Pflegerinnen bereits in der Ausbildung die nationalsozialistische Ideologie eingetrichtert wurde. Sie wurden systematisch auf ihre Rolle im „Dienst an der Volksgemeinschaft “ vorbereitet.
Im Vortrag geht es auch darum, welche Lehren aus der Geschichte der Krankenpflege in dieser dunklen Zeit zu ziehen sind.
Kontakt zum Veranstalter: www.barrierefrei-mannheim.de.
Mai
16
Do
Teil 1: Diskussionsrunde: Jahrestag der Familiendeportationen von Sinti und Roma 1940 – Ein Gespräch über das Gedenken @ Marchivum Mannheim
Mai 16 um 12:30 – 14:00

Infos zur Veranstaltung

Teil 2: Gespräch „75 Jahre Widerstand und Überleben – Der Aufstand in Auschwitz 1944“ und Konzert „June Heilig Quartett“, 16.05.2019, 18:00-19:30 Uhr, RomnoKher Mannheim, B7, 16.

Mai
19
So
Premiere: Freie Räume – Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung @ Cinema Quadrat
Mai 19 um 19:30

Premiere: Freie Räume – Eine Geschichte der JugendzentrumsbewegungFreie Räume – Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung

Die Studentenrevolte, die sexuelle Revolution, das Lossagen vom Nachkriegsdeutschland der Täter und Mitwisser: Mittlerweile gehört 1968 zum Gründungsmythos der Berliner Republik. Weithin unbekannt ist jedoch, dass nur kurze Zeit später die Ideen und Forderungen der 68er sich in einer anderen Jugendbewegung manifestieren sollten. In den frühen 70er Jahren versuchten tausende von Jugendlichen in Westdeutschland in ihren Städten und Gemeinden selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser zu etablieren, um sich eigene Treffpunkte zur Freizeitgestaltung ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration zu schaffen. Freie Räume geht dieser von der Geschichtsschreibung fast vergessenen Bewegung nach und versucht darüberhinaus herauszufinden, was von ihr übrig geblieben ist.

Ein Dokumentarfilm von Tobias Frindt
BRD 2019 | 102 Minuten | 16:9 | Farbe & S/W
Webseite: freieraeume-film.de | fb.com/freieraeume
Premiere: 19. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Cinema Quadrat, Collinistraße 1, 68161 Mannheim
Tickets: https://www.cinema-quadrat.de/kino/tickets-preise/

Mai
21
Di
DiEM25 – Democracy in Europe Movement 2025, Mannheim @ Café Filsbach
Mai 21 um 19:00
DiEM25 - Democracy in Europe Movement 2025, Mannheim @ Café Filsbach | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Offenes Treffen von DiEM25, Lokalgruppe Mannheim, im Café Filsbach, Mannheim, J6, 1-2 um 19.00 Uhr.
Kontakt: mannheim1dsc@de.diem25.org

Jun
1
Sa
Kinderfest & Malwettbewerb „Wenn ich groß bin…“ @ Bürgerhaus Neckarstadt West
Jun 1 um 13:00 – 15:00
Jun
8
Sa
Demokratiefest gegen den Missbrauch des Hambacher Festes durch Max Otte und seine rechtspopulistischen Freunde @ Hetzelplatz Neustadt
Jun 8 um 10:00 – 14:00

Regionales Bündnis gegen Rechts protestiert gegen den erneuten Missbrauch des Hambacher Festes durch Max Otte und seine AfD-Freunde

Nach 2018 veranstaltet Max Otte, CDU-Mitglied und bekennender AfD-Wähler, erneut ein sog. neues Hambacher Fest in Neustadt an der Weinstraße. Im Gegensatz zum letzten Jahr blockiert er mit seiner Veranstaltung in diesem Jahr nicht das gesamte Schloss für die Öffentlichkeit, sondern führt nur seine Anhänger am Freitag, 7.6.2019 zum Schloss. Die eigentliche Veranstaltung findet am Samstag im Saalbau in Neustadt statt. Wie im letzten Jahr protestiert das Regionale Bündnis gegen Rechts gegen die Vereinnahmung des Hambacher Festes von 1832 durch die rechtsnationalistischen Kreise Ottes und seiner Freunde. Es veranstaltet am Samstag, 8.6. in unmittelbarer Nähe des Saalbaus (direkt am Bahnhof Neustadt) ein Demokratiefest.

Aufruf und weitere Informationen auf https://hambacherfest1832.blog/2019/05/16/demokratiefest2019/

Jun
11
Di
Altersarmut – Wohnungsnot – Vereinsamung? Mannheimer Generationenpolitik auf dem Prüfstand @ Stadthaus N1 - Raum Swansea
Jun 11 um 18:00 – 20:00

Zu diesem Thema lädt DIE LINKE im Stadtrat Mannheim zum Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion ein:
Mittwoch, den 26.6.2019 um 18 Uhr, Stadthaus in N1, Raum Swansea.

Prof. Dr. Bernhard Emunds, (r-k. Theologe und Ökonom, Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts Frankfurt/M) wird ein Impulsreferat halten zum Thema „Für ein Pflegesystem ohne (Selbst)-Ausbeutung der Pflegenden“. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Pflegepolitik in Deutschland und Europa beschäftigt und wird auch auf die zukünftigen Herausforderungen auf diesem Sektor eingehen.
Es schließt sich eine Diskussionsrunde mit Fokus auf die kommunale Situation statt. Thema sind die Lebenssituation älterer Menschen, Generationengerechtigkeit und die kommunalen Aufgaben in diesem Zusammenhang.
Diskutieren werden mit dem Publikum:
– Joachim Burg, Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales der Stadt Mannheim
– Thomas Trüper, Stadtrat DIE LINKE Mannheim
– Irmgard Rother, Offenes Netzwerk Mannheimer Frauen
Moderation: Veit Lennartz.

Jul
23
Di
Kundgebung: “Rassisten raus aus dem Gemeinderat” @ Paradeplatz
Jul 23 um 19:00
Kundgebung: "Rassisten raus aus dem Gemeinderat" @ Paradeplatz | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am 26.05.2019 wählten die Mannheimer*innen den neuen Gemeinderat, der sich am Dienstag, den 23.7. zum ersten Mal zusammenfindet und vereidigt wird. Auch dieses Mal sitzen dort wieder 4 Politiker der AfD. Schon vor 5 Jahren konnte die AfD 4 Sitze gewinnen, zerstritt sich aber sehr schnell. Die Kandidat*innen wechselten alle zu anderen Parteien, sodass die AfD nicht mehr offiziell vertreten war, die heutige AfD in Mannheim und anderen Städten zeigt sich jedoch abermals zunehmend offen rassistisch und sexistisch.

Für ein multikulturelles Mannheim mit über 150 vertretenen Nationalitäten, sowie hunderten Kultur- und Sozialeinrichtungen ist die zu erwartende Politik der AfD im Gemeinderat eine Beleidigung der Geschichte und der Grundwerte Mannheims!

Um die Arbeit der AfD im Gemeinderat von Anfang an kritisch zu begleiten, laden wir zur Kundgebung am 23.07. ab 19:00 Uhr auf dem Paradeplatz gegenüber vom Stadthaus N1 ein.

Zeigen wir den rechten Hetzer*innen, dass Sie weder zur 1. Gemeinderatssitzung noch anderswo in Mannheim willkommen sind!

“Freiheit, die wir (sie) meinen” @ Stadtbücherei Heidelberg,
Jul 23 um 19:30 – 21:30

Lieder, Texte und Geschichte(n) zur Historie von Denkverboten, Gesinnungsschnüffelei und Berufsverboten”: Kulturveranstaltung mit Bettina Franke, Bernd Köhler, Einhart Klucke, Michael Csaszkóczy und Monika-Margret Steger. (Eintritt frei).

Aug
3
Sa
Kundgebung: Protest gegen die tödliche Abschottung der EU-Staaten – Das Sterben im Mittelmeer Stoppen!
Aug 3 um 14:00
Kundgebung: Protest gegen die tödliche Abschottung der EU-Staaten -  Das Sterben im Mittelmeer Stoppen! @ Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 sind wieder viele Geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Nach Schätzungen sollen es 150 Menschen gewesen sein. In diesem Jahr waren es bereits mehr als 680. Die Abschottung der EU durch die europäische „Grenzschutzagentur“ Frontex, vorangetrieben von den Anrainerstaaten und auch der deutschen Regierung haben seit Jahren ein massenhaftes Sterben von Menschen, die durch Krieg, Armut und Verfolgung in die Flucht getrieben werden zur Folge. Daran dürfen wir uns nicht gewöhnen!

Nicht die Rettung der Geflüchteten ist oberste Maxime, sondern die Abschottung und Blockierung der Flucht nach Europa. Nicht Flucht-Ursachen werden bekämpft sondern die Menschen, die trotz Lebensgefahr eine Perspektive in der Migration suchen, weil sie sich dadurch die Möglichkeit eines würdigen Lebens erhoffen. Mittlerweile werden Menschen, die Flüchtlinge aus Seenot und vor dem Ertrinken retten, immer häufiger als Kriminelle verunglimpft und mit drastischer Bestrafung bedroht. Die Abschottungspolitik ist mörderisch und zutiefst unmenschlich. Auch die Kumpanei mit der so genannten libyschen Küstenwache ist menschenverachtend. In libyschen Lagern drohen Geflüchteten, wenn sie in die Hände der libyschen Küstenwache fallen unmenschliche Behandlung bis hin zu Folter, Versklavung und gewaltsamem Tod.

Die Geflüchteten brauchen dringend unsere Solidarität. Flucht ist kein Verbrechen, sondern legitim. Kein Mensch ist illegal. Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik, Freie Fluchtwege und Schluss mit der Kriminalisierung von Lebensrettern.

Kommt zur Protestkungebung und Mahnwache am Samstag, den 3. August, 14.00 Uhr, Mannheim, Paradeplatz

(Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim)

Sep
10
Di
Die Kämpfe der Landlosenbewegung in Brasilien   unter der neuen rechtskonservativen Regierung @ Gewerkschaftshaus in Mannheim
Sep 10 um 19:00 – 21:00
Die Kämpfe der Landlosenbewegung in Brasilien   unter der neuen rechtskonservativen Regierung @ Gewerkschaftshaus in Mannheim | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Wir haben Gäste aus Brasilien. Sie werden uns Aktuelles berichten:

Laureci Coradace Leal – Direktor der National-Leitung von MST in Parana

Luana Carvalho Aguiar – Direktorin der National-Leitung von MST in Rio de Janeiro

Wie wirkt sich die neue Politik auf das Leben der 150 000 Familien der Landlosen-bewegung, die sich seit mehr als 35 Jahren eine eigene Lebensform erkämpft haben, aus?

Welche Möglichkeiten hat diese Bewegung, um sich gegen die repressiven  Maßnahmen der Regierung wehren zu können?

 

Welchen Einfluß hat die Amazonaspolitik von Bolsonaro mit der weiteren Abholzung zugunsten der Agrarlobby auf die Bewegung? Welche Bundesgenossen haben sie im eigenen Land und in anderen Ländern der Welt? Was können wir von hier aus tun,  um sie zu unterstützen?

 

 

Arbeitskreis: „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim      in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Forum und dem Zukunftsforum Gewerkschaften Rhein-Neckar

Sep
11
Mi
Grüne Braune – Umweltschutz von rechts @ Naturfreundehaus
Sep 11 um 19:00 – 21:00
Grüne Braune - Umweltschutz von rechts @ Naturfreundehaus | Speyer | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Grüne Braune – Umweltschutz von rechts (Vortrag von Peter Bierl)

Umweltschutz ist nicht per se links, sondern hat braune Wurzeln und Kontinuitäten. Pioniere waren die Lebensreformer und Heimatschützer im Kaiserreich. Später bepflanzten sie die Seitenstreifen von Hitlers Autobahnen mit heimischen Gewächsen, entwarfen Landschaftspläne zur Germanisierung von Lebensraum im Osten oder testeten die biodynamische Landwirtschaft in Konzentrationslagern.

Die AfD präsentiert sich zwar antiökologisch, aber die NPD agitiert gegen Gentechnik und Atomkraft, weil sie deutsches Erbgut schädigen, und Neonazis siedeln in Randlagen als Biobauern. Die Ideologen der Neuen Rechten wollen die linke Deutungshoheit in der Umweltfrage brechen, um antisemitische und rassistische Vorstellungen zu verbreiten.

Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Aktivitäten und Positionen der Rechten im Umweltbereich sowie einen historischen Rückblick. Außerdem werden ideologische Schnittstellen behandelt, die die Rechte nutzen kann.

Peter Bierl ist freier Journalist, Mitglied der Gewerkschaft Verdi und lebt in der Nähe von München. Zuletzt sind von ihm erschienen „Einmaleins der Kapitalismuskritik“ (Unrast-Verlag 2018) und „Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts“ (Unrast-Verlag 2014).

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
NaturFreunde Rheinland-Pfalz (Projekt “Stärkenberatung”) & Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Neckar

Um die Veranstaltung in einer vertrauensvollen Atmosphäre durchführen zu können, behalten sich die Veranstaltenden vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar extrem rechten Anschauungen zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Zur steigenden Kriegsgefahr im Iran und Mittleren Osten @ Gerkschaftshaus Mannheim
Sep 11 um 19:00 – 21:00
Zur steigenden Kriegsgefahr im Iran und Mittleren Osten @ Gerkschaftshaus Mannheim | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am Mittwoch, den 11. September wird der Deutsche Gewerkschafsbund und das Friedensplenum Mannheim anlässlich des weltweiten Antikriegstag eine Veranstaltung im Mannheimer Gewerkschaftshaus durchführen.
Gastredner ist der bekannte Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Mohssen Massarat aus Berlin. Er wird die Hintergründe der Eskalation in dem Konflikt und die Chancen einer friedlichen Lösung erörtern.
Elwis Capece, Bezirkssekratät der Gewerkschaft NGG, wir ein Grußwort sprechen.

Seit US-Präsident Donald Trump im Mai 2018 das Wiener Atomabkommen, das die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland im Sommer 2015 mit Teheran beschlossen hatten, einseitig und ohne Anlass aufgekündigt hat, eskaliert die US-Administration den Konflikt mit dem Iran ständig weiter.
Schritt für Schritt wurden Sanktionen wieder eingeführt und verschärft.
Angesichts wilder Vorwürfe und offener Kriegsdrohungen aus Washington fühlen sich manche Beobachter schon an die Zeit vor dem letzten Irakkrieg in 2003 erinnert.
· Wie real ist die Kriegsgefahr? Welche Interessen verfolgt Washington?
· Stellt der Iran eine Gefahr für die Region dar?
· Wie stark ist die Wirtschaft des Iran vom erneuten Embargo der USA getroffen, wie wirkt sich dies auf die Bevölkerung aus?
· Wie groß ist die Chance, das Atomabkommen noch zu retten?
· Was könnten Deutschland und die EU tun, um einen neuen Krieg im Mittleren Osten zu verhindern? Was ist von einer EU-Militärmission zu halten?

Mohssen Massarrat wurde 1942 in Teheran geboren, lebt seit 1961 in Deutschland und war von
1982 bis 2007 Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Osnabrück mit den
Forschungsschwerpunkten Naher und Mittlerer Osten, Energie, Friedens- und Konfliktforschung
sowie Nord-Süd-Konflikt.
Elwis Capece ist Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die
Region Mannheim/Heidelberg und Mittelbaden/Nordschwarzwald

Der Eintritt ist frei.

Sep
15
So
Gedenkfeier für die Lechleitergruppe
Sep 15 um 11:00
Gedenkfeier für die Lechleitergruppe @ Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Mitglieder der Lechleitergruppe fanden sich nach dem Überfall der deutschen Armee auf die Sowjetunion 1941 zusammen und gaben die Zeitung „Vorbote“ heraus um aus Sicht der Widerstandskämpfer über die tatsächliche Lage an der Ostfront und im eigenen Land zu informieren. Vor allem in den Mannheimer Großbetrieben wollte man gegen den Krieg und die NS-Herrschaft mobil machen und so zum Sturz Hitlers und für ein Ende des Krieges kämpfen.

Die Gruppe wurde an die Gestapo verraten und es kam zu etwa 60 Festnahmen. 19 Mitglieder wurden zum Tode verurteilt. 14 Mitglieder der Gruppe wurden am 15. September 1942 in Stuttgart in der Urbanstraße mit dem Fallbeil hingerichtet, 5 weitere Mitglieder am 22.Februar 1943, ebenfalls in Stuttgart. 3 Mitglieder der Gruppe wurden zu Tode gefoltert. Andere Widerstandskämpfer wurden zu teilweise hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Vor dem OLG-Gebäude in Stuttgart wurden im Januar 2019 Stelen mit den Namen der Mannheimer und Heidelberger Widerstandskämpfer der Öffentlichkeit übergeben. Eine späte Ehrung, die nach jahrelangen Auseinandersetzungen endlich erfolgte.

Heute erinnern wir an die mutigen Widerstandskämpfer gegen den Faschismus. Wir gedenken ihrer Taten. Unser Gedenken schließt alle NS-Opfer mit ein.

Aktuell verurteilen wir jede Art von Gewalt gegen Menschen, und die beängstigende Zunahme rechtsextremer Taten. Wir verurteilen rassistische Hetze gegen Zuwanderer und die Anschläge auf Asylunterkünfte. Der Hetze gegen alles Fremde und der Abwertung anders Denkender, anders Lebender, anders Liebender, wie es die AFD betreibt, setzen wir unseren offenen und von Vielfalt geprägten Alltag entgegen.

Georg Lechleiter, Henriette Wagner und Rudolf Langendorf und deren Mitstreiter der Widerstandsgruppe bleiben unvergessen. Auch an die Spanienkämpfer aus Mannheim, wie Gustav Grywatsch und Erwin Strohmeier, die im Kampf gegen die Franco-Faschisten ermordet wurden, wollen wir erinnern. Ihr Kampf gegen den Faschismus und für die demokratischen Freiheitsrechte der Völker sind für uns heute Vorbild in unserem Streben nach einer demokratischen, friedlichen, gerechten und solidarischen Welt.

Zur Gedenkfeier treffen wir uns am:

Sonntag, dem 15. September 2019, 11.00 Uhr,

am Georg-Lechleiter-Platz, Mannheim, Schwetzinger Straße.

Begrüßung: Klaus Dollmann

Redebeitrag von:

Thomas Löffler, Industriepfarrer i.R. beim Kirchlichen Dienst der Arbeitswelt (KDA) Mannheim.

Anschließend erfolgen Grußworte vom Offenen AntifaTreff(OAT) Mannheim

und vom DGB Kreisvorstand.

(VVN-BdA Kreisvereinigung Mannheim)

Sep
24
Di
Rechtsradikalismus in der Region / KIM-Reporter hält Vortrag in Speyer/Rhein @ Ägidienhaus Speyer
Sep 24 um 19:00 – 21:00
Okt
1
Di
Feminisierung von Streiks @ Landesmuseum für Technik und Arbeit
Okt 1 um 18:00 – 20:00
Okt
17
Do
2. Symposium „Perma-Ökonomie: Wachstum gut gestalten“ @ Wilhelm-Hack-Museum
Okt 17 um 13:30 – Okt 18 um 15:00

Zum zweiten Mal kommenden Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum im Oktober in der Rhein-Neckar-Region zusammen, um beim PermaÖkonomie-Symposium neue Wege für die Wirtschaft zu finden. Am 16./17. Oktober befasst sich das 2. PermaÖkonomie-Symposium in Ludwigshafen am Rhein mit dem Thema “Wachstum gut gestalten”.

“Dass unsere bisherige Wirtschaftsweise ein ‘Upgrade’ braucht, spüren wir inzwischen überdeutlich”, sagt Initiator Jens Flammann, der einst im Wissenstransfer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim gearbeitet hat. “Wir haben uns in den vergangenen 400 Jahren eine Denkweise angewöhnt, die nicht mit, sondern gegen die Natur arbeitet. Die Permakultur geht einen ganz anderen Weg, der sich in der Landwirtschaft als recht vielversprechend erweist”, sagt der Ökonom. Kernidee der Permakultur sei, sich die Prinzipien zu eigen zu machen, die die Natur in Jahrmillionen als erfolgreich selektiert habe. Nun arbeite man mit Praktikern und Wissenschaftlern aus ganz verschiedenen Themenfeldern daran, die Erfahrungen aus der Landwirtschaft auf andere Branchen zu übertragen.

In diesem Jahr erwartet Flammann zu der Leitfrage “Wie lässt sich Wachstum nach Permakultur-Prinzipien gut gestalten?” etwa 30 Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum – aus Unternehmen und Permakultur, aus Hochschulen und Politik, aus Banken und Gartenbau, …

2. Symposium „Perma-Ökonomie: Wachstum gut gestalten“

Eingeladen sind auch Interessierte vor Ort: Das Symposium arbeite nicht im Elfenbeinturm, sondern unternimmt am Donnerstagnachmittag, 17. Oktober, Exkursionen in die Umgebung [siehe Skizze]. Daran können interessierte Menschen ebenso teilnehmen, wie am öffentlichen Vortragsabendessen am Donnerstagabend. Am Freitagvormittag finden Workshops mit  “Fingerhakel-Übungen” statt, in denen die Teilnehmenden das Gelernte auf Praxisfelder anwenden wollen.

Impulsgeber kommen beispielsweise von der Hochschule Mannheim und der Universität Tübingen, von der gls-Gemeinschaftsbank im Bochum und vom Lebensgarten im nidersächsischen Speyerberg.

“Wir wollen die Zeit nutzen, um Perspektiven aus der Permakultur nutzbar zu machen – solange wir Handlungsspielraum haben“, erklärt Ökonom Jens Flammann die Methode der Veranstaltung.

Okt
19
Sa
Konferenz “Betriebsräte im Visier” @ Gewerkschaftshaus Mannheim
Okt 19 ganztägig
Konferenz "Betriebsräte im Visier" @ Gewerkschaftshaus Mannheim

Genaue Informationen folgen noch…

Okt
23
Mi
Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit Janka Kluge @ HWG Ludwigshafen, Raum M109
Okt 23 um 17:00
Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit Janka Kluge @ HWG Ludwigshafen, Raum M109 | Ludwigshafen am Rhein | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit der AfD stellt sich in Zeiten des globalen Rechtsrucks immer mehr. Verdeutlicht wurde dies jüngst mit dem Erstarken der Partei bei den vergangenen Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg. Die AfD lässt den seit jeher vorhandenen Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft wieder sagbar werden. Vor diesem Hintergrund sind auch die aktuellen Gewaltexzesse von rechts zu verstehen, die in zunehmenden Maße um sich greifen: Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte, der Mord an Walter Lübcke und das Attentat von Halle erinnern an das dunkelste Kapitel der Geschichte. Die AfD gibt sich teilweise als bürgerlich, verfolgt die Strategie der „Selbstverharmlosung“ und ist dabei schon längst als der parteipolitische Arm der Extremen Rechten zu sehen, mit welcher sie personell und inhaltlich eng verwoben ist.

Im Rahmen der „Antifaschistischen Herbstoffensive“ vom Offenen Antifaschistischen Treffen Mannheim wird in Kooperation mit der Fachschaft4 der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am 23.10.19 um 17 Uhr in der HWG Ludwigshafen, Raum M109 ein Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit der Referentin Janka Kluge vom VVN-BdA stattfinden.

Parallel dazu findet eine Ausstellung zum Thema vom 21. – 24.10.19 im Foyer der Hochschule und vom 25. – 28.10.19 im linken Zentrum „ewwe longt‘s!“ in Mannheim statt.