Kalender

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Kommunalinfo Mannheim bietet einen Terminkalender mit eingesendeten Terminen unterschiedlicher Veranstalter. Für die einzelnen Termine sind die jeweiligen Veranstalter verantwortlich.

Jun
11
Di
Altersarmut – Wohnungsnot – Vereinsamung? Mannheimer Generationenpolitik auf dem Prüfstand @ Stadthaus N1 - Raum Swansea
Jun 11 um 18:00 – 20:00

Zu diesem Thema lädt DIE LINKE im Stadtrat Mannheim zum Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion ein:
Mittwoch, den 26.6.2019 um 18 Uhr, Stadthaus in N1, Raum Swansea.

Prof. Dr. Bernhard Emunds, (r-k. Theologe und Ökonom, Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts Frankfurt/M) wird ein Impulsreferat halten zum Thema „Für ein Pflegesystem ohne (Selbst)-Ausbeutung der Pflegenden“. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Pflegepolitik in Deutschland und Europa beschäftigt und wird auch auf die zukünftigen Herausforderungen auf diesem Sektor eingehen.
Es schließt sich eine Diskussionsrunde mit Fokus auf die kommunale Situation statt. Thema sind die Lebenssituation älterer Menschen, Generationengerechtigkeit und die kommunalen Aufgaben in diesem Zusammenhang.
Diskutieren werden mit dem Publikum:
– Joachim Burg, Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales der Stadt Mannheim
– Thomas Trüper, Stadtrat DIE LINKE Mannheim
– Irmgard Rother, Offenes Netzwerk Mannheimer Frauen
Moderation: Veit Lennartz.

Jul
23
Di
Kundgebung: “Rassisten raus aus dem Gemeinderat” @ Paradeplatz
Jul 23 um 19:00
Kundgebung: "Rassisten raus aus dem Gemeinderat" @ Paradeplatz | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am 26.05.2019 wählten die Mannheimer*innen den neuen Gemeinderat, der sich am Dienstag, den 23.7. zum ersten Mal zusammenfindet und vereidigt wird. Auch dieses Mal sitzen dort wieder 4 Politiker der AfD. Schon vor 5 Jahren konnte die AfD 4 Sitze gewinnen, zerstritt sich aber sehr schnell. Die Kandidat*innen wechselten alle zu anderen Parteien, sodass die AfD nicht mehr offiziell vertreten war, die heutige AfD in Mannheim und anderen Städten zeigt sich jedoch abermals zunehmend offen rassistisch und sexistisch.

Für ein multikulturelles Mannheim mit über 150 vertretenen Nationalitäten, sowie hunderten Kultur- und Sozialeinrichtungen ist die zu erwartende Politik der AfD im Gemeinderat eine Beleidigung der Geschichte und der Grundwerte Mannheims!

Um die Arbeit der AfD im Gemeinderat von Anfang an kritisch zu begleiten, laden wir zur Kundgebung am 23.07. ab 19:00 Uhr auf dem Paradeplatz gegenüber vom Stadthaus N1 ein.

Zeigen wir den rechten Hetzer*innen, dass Sie weder zur 1. Gemeinderatssitzung noch anderswo in Mannheim willkommen sind!

“Freiheit, die wir (sie) meinen” @ Stadtbücherei Heidelberg,
Jul 23 um 19:30 – 21:30

Lieder, Texte und Geschichte(n) zur Historie von Denkverboten, Gesinnungsschnüffelei und Berufsverboten”: Kulturveranstaltung mit Bettina Franke, Bernd Köhler, Einhart Klucke, Michael Csaszkóczy und Monika-Margret Steger. (Eintritt frei).

Aug
3
Sa
Kundgebung: Protest gegen die tödliche Abschottung der EU-Staaten – Das Sterben im Mittelmeer Stoppen!
Aug 3 um 14:00
Kundgebung: Protest gegen die tödliche Abschottung der EU-Staaten -  Das Sterben im Mittelmeer Stoppen! @ Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 sind wieder viele Geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Nach Schätzungen sollen es 150 Menschen gewesen sein. In diesem Jahr waren es bereits mehr als 680. Die Abschottung der EU durch die europäische „Grenzschutzagentur“ Frontex, vorangetrieben von den Anrainerstaaten und auch der deutschen Regierung haben seit Jahren ein massenhaftes Sterben von Menschen, die durch Krieg, Armut und Verfolgung in die Flucht getrieben werden zur Folge. Daran dürfen wir uns nicht gewöhnen!

Nicht die Rettung der Geflüchteten ist oberste Maxime, sondern die Abschottung und Blockierung der Flucht nach Europa. Nicht Flucht-Ursachen werden bekämpft sondern die Menschen, die trotz Lebensgefahr eine Perspektive in der Migration suchen, weil sie sich dadurch die Möglichkeit eines würdigen Lebens erhoffen. Mittlerweile werden Menschen, die Flüchtlinge aus Seenot und vor dem Ertrinken retten, immer häufiger als Kriminelle verunglimpft und mit drastischer Bestrafung bedroht. Die Abschottungspolitik ist mörderisch und zutiefst unmenschlich. Auch die Kumpanei mit der so genannten libyschen Küstenwache ist menschenverachtend. In libyschen Lagern drohen Geflüchteten, wenn sie in die Hände der libyschen Küstenwache fallen unmenschliche Behandlung bis hin zu Folter, Versklavung und gewaltsamem Tod.

Die Geflüchteten brauchen dringend unsere Solidarität. Flucht ist kein Verbrechen, sondern legitim. Kein Mensch ist illegal. Wir fordern ein Ende der Abschottungspolitik, Freie Fluchtwege und Schluss mit der Kriminalisierung von Lebensrettern.

Kommt zur Protestkungebung und Mahnwache am Samstag, den 3. August, 14.00 Uhr, Mannheim, Paradeplatz

(Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim)

Sep
10
Di
Die Kämpfe der Landlosenbewegung in Brasilien   unter der neuen rechtskonservativen Regierung @ Gewerkschaftshaus in Mannheim
Sep 10 um 19:00 – 21:00
Die Kämpfe der Landlosenbewegung in Brasilien   unter der neuen rechtskonservativen Regierung @ Gewerkschaftshaus in Mannheim | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Wir haben Gäste aus Brasilien. Sie werden uns Aktuelles berichten:

Laureci Coradace Leal – Direktor der National-Leitung von MST in Parana

Luana Carvalho Aguiar – Direktorin der National-Leitung von MST in Rio de Janeiro

Wie wirkt sich die neue Politik auf das Leben der 150 000 Familien der Landlosen-bewegung, die sich seit mehr als 35 Jahren eine eigene Lebensform erkämpft haben, aus?

Welche Möglichkeiten hat diese Bewegung, um sich gegen die repressiven  Maßnahmen der Regierung wehren zu können?

 

Welchen Einfluß hat die Amazonaspolitik von Bolsonaro mit der weiteren Abholzung zugunsten der Agrarlobby auf die Bewegung? Welche Bundesgenossen haben sie im eigenen Land und in anderen Ländern der Welt? Was können wir von hier aus tun,  um sie zu unterstützen?

 

 

Arbeitskreis: „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim      in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Forum und dem Zukunftsforum Gewerkschaften Rhein-Neckar

Sep
11
Mi
Grüne Braune – Umweltschutz von rechts @ Naturfreundehaus
Sep 11 um 19:00 – 21:00
Grüne Braune - Umweltschutz von rechts @ Naturfreundehaus | Speyer | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Grüne Braune – Umweltschutz von rechts (Vortrag von Peter Bierl)

Umweltschutz ist nicht per se links, sondern hat braune Wurzeln und Kontinuitäten. Pioniere waren die Lebensreformer und Heimatschützer im Kaiserreich. Später bepflanzten sie die Seitenstreifen von Hitlers Autobahnen mit heimischen Gewächsen, entwarfen Landschaftspläne zur Germanisierung von Lebensraum im Osten oder testeten die biodynamische Landwirtschaft in Konzentrationslagern.

Die AfD präsentiert sich zwar antiökologisch, aber die NPD agitiert gegen Gentechnik und Atomkraft, weil sie deutsches Erbgut schädigen, und Neonazis siedeln in Randlagen als Biobauern. Die Ideologen der Neuen Rechten wollen die linke Deutungshoheit in der Umweltfrage brechen, um antisemitische und rassistische Vorstellungen zu verbreiten.

Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Aktivitäten und Positionen der Rechten im Umweltbereich sowie einen historischen Rückblick. Außerdem werden ideologische Schnittstellen behandelt, die die Rechte nutzen kann.

Peter Bierl ist freier Journalist, Mitglied der Gewerkschaft Verdi und lebt in der Nähe von München. Zuletzt sind von ihm erschienen „Einmaleins der Kapitalismuskritik“ (Unrast-Verlag 2018) und „Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts“ (Unrast-Verlag 2014).

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
NaturFreunde Rheinland-Pfalz (Projekt “Stärkenberatung”) & Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Neckar

Um die Veranstaltung in einer vertrauensvollen Atmosphäre durchführen zu können, behalten sich die Veranstaltenden vor, Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar extrem rechten Anschauungen zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Zur steigenden Kriegsgefahr im Iran und Mittleren Osten @ Gerkschaftshaus Mannheim
Sep 11 um 19:00 – 21:00
Zur steigenden Kriegsgefahr im Iran und Mittleren Osten @ Gerkschaftshaus Mannheim | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Am Mittwoch, den 11. September wird der Deutsche Gewerkschafsbund und das Friedensplenum Mannheim anlässlich des weltweiten Antikriegstag eine Veranstaltung im Mannheimer Gewerkschaftshaus durchführen.
Gastredner ist der bekannte Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Mohssen Massarat aus Berlin. Er wird die Hintergründe der Eskalation in dem Konflikt und die Chancen einer friedlichen Lösung erörtern.
Elwis Capece, Bezirkssekratät der Gewerkschaft NGG, wir ein Grußwort sprechen.

Seit US-Präsident Donald Trump im Mai 2018 das Wiener Atomabkommen, das die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland im Sommer 2015 mit Teheran beschlossen hatten, einseitig und ohne Anlass aufgekündigt hat, eskaliert die US-Administration den Konflikt mit dem Iran ständig weiter.
Schritt für Schritt wurden Sanktionen wieder eingeführt und verschärft.
Angesichts wilder Vorwürfe und offener Kriegsdrohungen aus Washington fühlen sich manche Beobachter schon an die Zeit vor dem letzten Irakkrieg in 2003 erinnert.
· Wie real ist die Kriegsgefahr? Welche Interessen verfolgt Washington?
· Stellt der Iran eine Gefahr für die Region dar?
· Wie stark ist die Wirtschaft des Iran vom erneuten Embargo der USA getroffen, wie wirkt sich dies auf die Bevölkerung aus?
· Wie groß ist die Chance, das Atomabkommen noch zu retten?
· Was könnten Deutschland und die EU tun, um einen neuen Krieg im Mittleren Osten zu verhindern? Was ist von einer EU-Militärmission zu halten?

Mohssen Massarrat wurde 1942 in Teheran geboren, lebt seit 1961 in Deutschland und war von
1982 bis 2007 Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Osnabrück mit den
Forschungsschwerpunkten Naher und Mittlerer Osten, Energie, Friedens- und Konfliktforschung
sowie Nord-Süd-Konflikt.
Elwis Capece ist Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die
Region Mannheim/Heidelberg und Mittelbaden/Nordschwarzwald

Der Eintritt ist frei.

Sep
15
So
Gedenkfeier für die Lechleitergruppe
Sep 15 um 11:00
Gedenkfeier für die Lechleitergruppe @ Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Mitglieder der Lechleitergruppe fanden sich nach dem Überfall der deutschen Armee auf die Sowjetunion 1941 zusammen und gaben die Zeitung „Vorbote“ heraus um aus Sicht der Widerstandskämpfer über die tatsächliche Lage an der Ostfront und im eigenen Land zu informieren. Vor allem in den Mannheimer Großbetrieben wollte man gegen den Krieg und die NS-Herrschaft mobil machen und so zum Sturz Hitlers und für ein Ende des Krieges kämpfen.

Die Gruppe wurde an die Gestapo verraten und es kam zu etwa 60 Festnahmen. 19 Mitglieder wurden zum Tode verurteilt. 14 Mitglieder der Gruppe wurden am 15. September 1942 in Stuttgart in der Urbanstraße mit dem Fallbeil hingerichtet, 5 weitere Mitglieder am 22.Februar 1943, ebenfalls in Stuttgart. 3 Mitglieder der Gruppe wurden zu Tode gefoltert. Andere Widerstandskämpfer wurden zu teilweise hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Vor dem OLG-Gebäude in Stuttgart wurden im Januar 2019 Stelen mit den Namen der Mannheimer und Heidelberger Widerstandskämpfer der Öffentlichkeit übergeben. Eine späte Ehrung, die nach jahrelangen Auseinandersetzungen endlich erfolgte.

Heute erinnern wir an die mutigen Widerstandskämpfer gegen den Faschismus. Wir gedenken ihrer Taten. Unser Gedenken schließt alle NS-Opfer mit ein.

Aktuell verurteilen wir jede Art von Gewalt gegen Menschen, und die beängstigende Zunahme rechtsextremer Taten. Wir verurteilen rassistische Hetze gegen Zuwanderer und die Anschläge auf Asylunterkünfte. Der Hetze gegen alles Fremde und der Abwertung anders Denkender, anders Lebender, anders Liebender, wie es die AFD betreibt, setzen wir unseren offenen und von Vielfalt geprägten Alltag entgegen.

Georg Lechleiter, Henriette Wagner und Rudolf Langendorf und deren Mitstreiter der Widerstandsgruppe bleiben unvergessen. Auch an die Spanienkämpfer aus Mannheim, wie Gustav Grywatsch und Erwin Strohmeier, die im Kampf gegen die Franco-Faschisten ermordet wurden, wollen wir erinnern. Ihr Kampf gegen den Faschismus und für die demokratischen Freiheitsrechte der Völker sind für uns heute Vorbild in unserem Streben nach einer demokratischen, friedlichen, gerechten und solidarischen Welt.

Zur Gedenkfeier treffen wir uns am:

Sonntag, dem 15. September 2019, 11.00 Uhr,

am Georg-Lechleiter-Platz, Mannheim, Schwetzinger Straße.

Begrüßung: Klaus Dollmann

Redebeitrag von:

Thomas Löffler, Industriepfarrer i.R. beim Kirchlichen Dienst der Arbeitswelt (KDA) Mannheim.

Anschließend erfolgen Grußworte vom Offenen AntifaTreff(OAT) Mannheim

und vom DGB Kreisvorstand.

(VVN-BdA Kreisvereinigung Mannheim)

Sep
24
Di
Rechtsradikalismus in der Region / KIM-Reporter hält Vortrag in Speyer/Rhein @ Ägidienhaus Speyer
Sep 24 um 19:00 – 21:00
Okt
1
Di
Feminisierung von Streiks @ Landesmuseum für Technik und Arbeit
Okt 1 um 18:00 – 20:00
Okt
17
Do
2. Symposium „Perma-Ökonomie: Wachstum gut gestalten“ @ Wilhelm-Hack-Museum
Okt 17 um 13:30 – Okt 18 um 15:00

Zum zweiten Mal kommenden Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum im Oktober in der Rhein-Neckar-Region zusammen, um beim PermaÖkonomie-Symposium neue Wege für die Wirtschaft zu finden. Am 16./17. Oktober befasst sich das 2. PermaÖkonomie-Symposium in Ludwigshafen am Rhein mit dem Thema “Wachstum gut gestalten”.

“Dass unsere bisherige Wirtschaftsweise ein ‘Upgrade’ braucht, spüren wir inzwischen überdeutlich”, sagt Initiator Jens Flammann, der einst im Wissenstransfer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim gearbeitet hat. “Wir haben uns in den vergangenen 400 Jahren eine Denkweise angewöhnt, die nicht mit, sondern gegen die Natur arbeitet. Die Permakultur geht einen ganz anderen Weg, der sich in der Landwirtschaft als recht vielversprechend erweist”, sagt der Ökonom. Kernidee der Permakultur sei, sich die Prinzipien zu eigen zu machen, die die Natur in Jahrmillionen als erfolgreich selektiert habe. Nun arbeite man mit Praktikern und Wissenschaftlern aus ganz verschiedenen Themenfeldern daran, die Erfahrungen aus der Landwirtschaft auf andere Branchen zu übertragen.

In diesem Jahr erwartet Flammann zu der Leitfrage “Wie lässt sich Wachstum nach Permakultur-Prinzipien gut gestalten?” etwa 30 Teilnehmende aus dem deutschsprachigen Raum – aus Unternehmen und Permakultur, aus Hochschulen und Politik, aus Banken und Gartenbau, …

2. Symposium „Perma-Ökonomie: Wachstum gut gestalten“

Eingeladen sind auch Interessierte vor Ort: Das Symposium arbeite nicht im Elfenbeinturm, sondern unternimmt am Donnerstagnachmittag, 17. Oktober, Exkursionen in die Umgebung [siehe Skizze]. Daran können interessierte Menschen ebenso teilnehmen, wie am öffentlichen Vortragsabendessen am Donnerstagabend. Am Freitagvormittag finden Workshops mit  “Fingerhakel-Übungen” statt, in denen die Teilnehmenden das Gelernte auf Praxisfelder anwenden wollen.

Impulsgeber kommen beispielsweise von der Hochschule Mannheim und der Universität Tübingen, von der gls-Gemeinschaftsbank im Bochum und vom Lebensgarten im nidersächsischen Speyerberg.

“Wir wollen die Zeit nutzen, um Perspektiven aus der Permakultur nutzbar zu machen – solange wir Handlungsspielraum haben“, erklärt Ökonom Jens Flammann die Methode der Veranstaltung.

Okt
19
Sa
Konferenz “Betriebsräte im Visier” @ Gewerkschaftshaus Mannheim
Okt 19 ganztägig
Konferenz "Betriebsräte im Visier" @ Gewerkschaftshaus Mannheim

Genaue Informationen folgen noch…

Okt
23
Mi
Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit Janka Kluge @ HWG Ludwigshafen, Raum M109
Okt 23 um 17:00
Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit Janka Kluge @ HWG Ludwigshafen, Raum M109 | Ludwigshafen am Rhein | Rheinland-Pfalz | Deutschland

Die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit der AfD stellt sich in Zeiten des globalen Rechtsrucks immer mehr. Verdeutlicht wurde dies jüngst mit dem Erstarken der Partei bei den vergangenen Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg. Die AfD lässt den seit jeher vorhandenen Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft wieder sagbar werden. Vor diesem Hintergrund sind auch die aktuellen Gewaltexzesse von rechts zu verstehen, die in zunehmenden Maße um sich greifen: Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte, der Mord an Walter Lübcke und das Attentat von Halle erinnern an das dunkelste Kapitel der Geschichte. Die AfD gibt sich teilweise als bürgerlich, verfolgt die Strategie der „Selbstverharmlosung“ und ist dabei schon längst als der parteipolitische Arm der Extremen Rechten zu sehen, mit welcher sie personell und inhaltlich eng verwoben ist.

Im Rahmen der „Antifaschistischen Herbstoffensive“ vom Offenen Antifaschistischen Treffen Mannheim wird in Kooperation mit der Fachschaft4 der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am 23.10.19 um 17 Uhr in der HWG Ludwigshafen, Raum M109 ein Vortrag „Keine Alternative – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ mit der Referentin Janka Kluge vom VVN-BdA stattfinden.

Parallel dazu findet eine Ausstellung zum Thema vom 21. – 24.10.19 im Foyer der Hochschule und vom 25. – 28.10.19 im linken Zentrum „ewwe longt‘s!“ in Mannheim statt.

Hannibal im Ländle – Rechte Schattennetzwerke in Polizei und Bundeswehr @ Eintanzhaus
Okt 23 um 19:00

Hannibal im Ländle – Rechte Schattennetzwerke in Polizei und BundeswehrEr war der Kopf eines bundesweiten konspirativen Chat-Netzwerkes, Elitesoldat beim Kommando Spezialkräfte – und Auskunftsperson für den Militärischen Abschirmdienst. Seine Chatname: Hannibal. Mit aufwendigen Recherchen hat ein Team der taz ein bundesweites Netzwerk aus Preppern und Staatsbediensteten rekonstruiert, das bis in die Bundeswehr, Polizei und den Verfassungsschutz hineinreicht.

Die Recherchen der taz zum Hannibal-Komplex dauern seit mehr als zwei Jahren an und führen in Verfassungsschutzbehörden und Bundeswehr hinein; hinaus aufs Land zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg; auf Facebookprofile philippinischer Politiker und in Telegram-Chats deutscher Verschwörer.

Das Ergebnis: Eine Welt von Preppern mit Umsturzfantasien und besten Verbindungen in staatliche Behörden, in der paramilitärische Trainings für Zivilisten stattfinden und Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins den Sicherheitskräften des philippinischen Autokraten Rodrigo Duterte Ausbildungen anbieten.

Referentin: taz-Reporterin Christina Schmidt

Okt
25
Fr
Was ist das Mietshäuser Syndikat? @ Abendakademie Raum 06
Okt 25 um 18:30
Was ist das Mietshäuser Syndikat? @ Abendakademie Raum 06 | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Wie genau gelingen günstige Kostenmieten und unkündbare Mietverhältnisse? Wie kann Wohnraum als Lebensgrundlage dauerhaft der Spekulation entzogen werden? Worin liegen die Vorteile für Kommunen und Städte? Wie können mehr dieser Projekte entstehen? Diese und andere Fragen beantworten verschiedene Referent*innen.

25.10.: Vortrag am Freitag 18:30 – 20:30 Uhr in der Abendakademie Raum 06, U 16-19, 68167 Mannheim
26.10.: Am Samstag von 13.30 Uhr – 15:30 Uhr Führungen zu den drei Syndikatsprojekten auf dem Turleygelände: 13ha, SWK und umBAU² Turley. Treffpunkt Fritz-Salm-Str./Eva Herrmann Str.

Veranstaltet vom Mietshäuser Syndikat Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit der Abendakademie Mannheim

Okt
26
Sa
Führungen zu den drei Syndikatsprojekten auf dem Turleygelände @ Treffpunkt Fritz-Salm-Str./Eva Herrmann Str.
Okt 26 um 13:30 – 15:30
Führungen zu den drei Syndikatsprojekten auf dem Turleygelände @ Treffpunkt Fritz-Salm-Str./Eva Herrmann Str. | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Wie genau gelingen günstige Kostenmieten und unkündbare Mietverhältnisse? Wie kann Wohnraum als Lebensgrundlage dauerhaft der Spekulation entzogen werden? Worin liegen die Vorteile für Kommunen und Städte? Wie können mehr dieser Projekte entstehen? Diese und andere Fragen beantworten verschiedene Referent*innen.

25.10.: Vortrag am Freitag 18:30 – 20:30 Uhr in der Abendakademie Raum 06, U 16-19, 68167 Mannheim
26.10.: Am Samstag von 13.30 Uhr – 15:30 Uhr Führungen zu den drei Syndikatsprojekten auf dem Turleygelände: 13ha, SWK und umBAU² Turley. Treffpunkt Fritz-Salm-Str./Eva Herrmann Str.

Veranstaltet vom Mietshäuser Syndikat Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit der Abendakademie Mannheim

Nov
20
Mi
Chronik technischer Entwicklungen und Leistungen in der BBC und ABB AG Mannheim @ Kommunikationszentrum auf dem früheren BBC-Werksgelände über Tor 1
Nov 20 um 18:00

Der Industriekulturverein Rhein-Neckar lädt ein zu einem Vortrag über eine „Chronik technischer Entwicklungen und Leistungen in der BBC und ABB AG Mannheim“. Der Vortrag spannt einen Bogen über wichtige technische Entwicklungen auf nahezu allen Geschäftsgebieten der damaligen BBC. Er läuft über ABB und ALSTOM bis in die neue Zeit. Dabei geht es nicht nur um die Höhen, sondern auch um die Tiefen und deren Ursachen und Konsequenzen. Von Anfang an wurden während der BBC-Periode die Technikleistungen gemeinschaftlich in der schweizerischen Muttergesellschaft und in der Mannheimer Tochtergesellschaft erarbeitet. Sie sind ein Zeugnis deutsch/schweizerischer Ingenieurskunst und qualifizierter Facharbeit. Das änderte sich nach der Fusion mit der schwedischen ASEA zu ABB (1988) mit weitreichenden Folgen. Der Referent, Joachim Schubert, war von 1978 bis 2016 bei BBC/ABB/ALSTOM/GE in Mannheim-Käfertal als Versuchs-, Schweiß- und Schadensingenieur tätig und hat die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte miterlebt. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

Vom NSU bis zum Mordfall Lübcke – Rechter Terror und die Verantwortung der Sicherheitsbehörden @ Gewerkschaftshaus, Raum Bleicher-Loderer (EG), Zugang über Neckarseite
Nov 20 um 19:30
Vom NSU bis zum Mordfall Lübcke – Rechter Terror und die Verantwortung der Sicherheitsbehörden @ Gewerkschaftshaus, Raum Bleicher-Loderer (EG), Zugang über Neckarseite | Mannheim | Baden-Württemberg | Deutschland

Veranstaltung mit den Journalist*innen Heike Kleffner und Sven Ullenbruch | Moderation: Ruhan Karakul

Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeigte drastisch, welche Gefahr von rechten Terrorstrukturen in Deutschland ausgeht. Doch die Bedrohungslage ist nicht neu. Jahrelang zog der NSU mordend durch die Bundesländer, ungestört von den Sicherheitsbehörden, die es eigentlich hätten wissen müssen. In Heilbronn erschossen die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im April 2007 die Polizistin Michèle Kiesewetter und verletzten ihren Streifenkollegen schwer. Auch der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke tauchte schon damals im NSU-Umfeld auf.

Können oder wollen die Sicherheitsbehörden den rechten Terror nicht stoppen? Die Journalist*innen Heike Kleffner und Sven Ullenbruch haben die Aufarbeitung der NSU Mordserie und die verschiedenen parlamentarischen Untersuchungsausschüsse beobachtet. Gemeinsam mit weiteren Autor*innen haben sie das Buch „Rückhaltlose Aufklärung? NSU, NSA, BND – Geheimdienste und Untersuchungsausschüsse zwischen Staatsversagen und Staatswohl“ geschrieben, das in diesem Jahr veröffentlicht wurde.

Sie gehen der Frage nach, ob das NSU-Netzwerk den Behörden tatsächlich unbekannt war oder ob bewusst vertuscht und weggesehen wurde. Was ist dran an den Thesen des Trios im Fall NSU und des Einzeltäters im Fall Lübcke? Was bedeuten die Erkenntnisse für die heutige Sicherheitslage? Ist die Bedrohung durch ein rechtes Terrornetzwerk weiterhin akut und können wir den Sicherheitsbehörden trauen?

Dez
6
Fr
Factories with Fences – Gefangenenarbeit in den USA @ SWK Mannheim
Dez 6 um 19:30

In der bekannten Netflix Serie Orange is the new Black nähen die Insassinnen des Litchfield Penitentiary Reizwäsche für eine bekannte Firma und erhalten dafür 1$ pro Stunde.
Es handelt sich dabei um eine Anspielung auf Victoria’s Secret, die, neben anderen internationalen Unternehmen wie Nintendo oder Starbucks, Teile ihrer Produkte in US-amerikanischen Gefängnissen haben herstellen lassen. Sie sind damit Teil zweier weitgehend parallel verlaufender Entwicklungen in den USA seit etwa Mitte der 1970er Jahre – die als „mass incarceration“ bekannte Explosion der Gefangenenzahlen und die Ausweitung der kommerziellen Ausbeutung von Arbeitskraft im Knast.
Heute sind die USA weltweit der Staat, der die meisten Gefangenen im Vergleich zur Bevölkerung zählt. 2,1 Millionen – vornehmlich arme und nicht-weiße – Menschen befinden sich dort derzeit hinter den Gittern staatlicher oder privater Haftanstalten. Von ihnen geht eine bedeutende Zahl einer Arbeit nach, die dem Profit von Unternehmen dient, während die gezahlten Löhne in der Regel weit unter dem bundesweiten Mindestlohn in den USA liegen und zahlreiche Gefangene zum Arbeiten gezwungen werden.
Aktivist*innen in den USA sprechen in diesem Zusammenhang schon lange von moderner Sklaverei und haben 2016 und 2018 zwei bundesweite Gefangenenstreiks organisiert, die ein großes mediales Echo gefunden haben.
Der Vortrag beruht auf der Masterarbeit unseres Mitbewohners Tobi und will einerseits einen auf marxistischer Theorie fußenden Erklärungsversuch für die vorhandene Situation liefern und andererseits eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen und widerständige Aktionen und Strategien geben.

Jan
22
Mi
Solidarität mit Rojava – Vortrag und Diskussion mit dem Arzt Dr. Michael Wilk @ Café im forum
Jan 22 um 19:00

Der Arzt und Anarchist Dr. Michael Wilk ist seit 2014 regelmäßig im umkämpften Rojava (Nordsyrien). Er unterstützt dort die medizinische Versorgung und arbeitet eng mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva sor a kurd) zusammen. Aktuell berichtet er über die soziale und politische Situation im basisdemokratischen Rojava nach dem Einmarsch der Türkei im Oktober 2019. 

In der nordsyrischen Region Rojava (Westkurdistan) wird seit 2012 eine basisdemokratische Selbstverwaltung aufgebaut. Ein kostenfreies Medizinsystem wurde eingerichtet. Ärztliche Versorgung wird unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Einkommen ge­währt. 
Nach denselben basisdemokratischen Grundsätzen sind alle gesellschaftlichen Strukturen Rojavas organisiert. Frauen bilden eigene Komitees und sind auf allen sozialen Ebenen beteiligt.

Doch der syrische Bürgerkrieg, die Verteidigung gegen den Terror des Islamischen Staates (IS), das Embargo und vor allem die türkischen Militäroffensiven gegen Rojava stellen das basis­demokra­tische Gesundheitssystem vor fast unlösbare Auf­gaben. ­Neben der medizinischen Regelver­sorgung erfordern die Kämpfe auch die Versorgung von zahlreichen verwundeten Käm­pfer*innen und Flücht­lingen.