Kommunalinfo Mannheim bietet einen Terminkalender mit eingesendeten Terminen. Für die einzelnen Termine sind die jeweiligen Veranstalter*innen verantwortlich. Die hier veröffentlichten Termine dienen Informationszwecken und spiegeln nicht notwendigerweise politische Positionen der Redaktion wider.
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Mit EAPPI und CJNV in den South Hebron Hills und im Governorat Nablus
Aktueller Bericht von Rudolf Rogg, Nahost-Kommission von Pax Christi-Deutsche Sektion
Die Veranstaltung gibt Einblick in das Leben der Menschen unter Besatzung, Landnahme, Vertreibung und täglichen Übergriffen. Er stellt die Arbeit der Menschenrechts- und Friedensorganisationen vor und zeigt Alltag und die Herausforderungen eines solidarischen Begleiters.
Seit der Staatsgründung Israels vor 75 Jahren ist es nicht gelungen, für die Menschen in Israel und Palästina ein einvernehmliches Miteinander zu schaffen. Mit der israelischen Besetzung des Westjordanlands und Ost-Jerusalems im Jahr 1967 begann der Bau völkerrechtswidriger Siedlungen, die bis heute stetig wachsen. Die Siedlungspolitik Israels ist eine der Haupthindernisse für Frieden.
Ein neues Phänomen sind sogenannte landwirtschaftliche Siedlungsaußenposten. Zionistische Siedler führen Viehherden ein, die den Weide- im Ackerraum der palästinensischen Bauern und Viehhalter für sich beanspruchen und zunehmend mit Gewalt und Unterstützung der israelischen Besatzungsarmee besetzen. Die Betroffenen versuchen zunehmend verzweifelt ihre Landwirtschaft und Viehhaltung gewaltfrei zu verteidigen und aufrecht zu erhalten.
Im Windschatten des Überfalls von Hamas und anderer radikaler Gruppierungen auf Israel am 7.10.2023 und des daran anschließenden Krieges in Gaza haben die gewaltsamen Vertreibungen der Bauern in der Westbank eine neue Dimension erreicht und stellt eine schleichende Annexion der Westbank dar.
Israelische und internationale Menschenrechtsgruppen versuchten durch ihre Präsenz Schutz zu bieten, stehen ihnen im Alltag bei und dokumentieren die Übergriffe von Siedlern und Israelischer Armee.
Der Referent hat 2024 im Rahmen eines Einsatzes mit dem International Centers for Jewish Non-Violence (CJNV) Olivenbauern im Raum Nablus bei der Olivenernte unterstützt. Im Rahmen des Ökumenischen Begleitprogramms des Weltkirchenrats (EAPPI) 2023 hat er Hirten in den South-Hebron-Hills drei Monate begleitet.
Referent: Rudolf Rogg, Nahost-Kommission von Pax Christi-Deutsche Sektion, war 2024 und 2025 mit dem Center for Jewish Non-Violence (CJNV) im Governorat Nablus und 2023 mit dem Ökumenischen Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) des Ökumenischen Rats der Kirchen in den South Hebron Hills vor Ort und besuchte die dortigen bäuerlichen Gemeinschaften auch 2024 und 2025 . Von 2008-2016 war er Landesdirketor der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz) in Palästina, von 2016-2020 Abteilungsleiter Naher- und Mittlerer Osten der giz. Bis heute steht er in engem Kontakt mit Menschen in den Einsatzgebieten.

















