Animal Rights Watch (ARIWA)-Schweigemarsch in Mannheim

Die Schließung aller Schlachthäuser war die Hauptforderung der Demonstrantinnen und Demonstranten des Schweigemarsches, der am Samstag (15.08.2020; Red.) vom Willy-Brandt-Platz durch die Mannheimer Innenstadt zum Wasserturm zog.

 

 

 

 

 

 

Etwa 120 Tierschützerinnen und Tierschützer folgten dem Aufruf von Animal Rights Watch, kurz ARIWA.
Ausgerüstet mit Bannern, Schildern und Plakaten zog die Gruppe um 14:30 Uhr los, vorbei am Schloss um am Paradeplatz eine weitere Kundgebung zu halten. Begleitet und unterstützt vom RNV-Ordnungsteam und der Mannheimer Polizei beteiligten sich schon zu Beginn zahlreiche Zuschauer an der der Demo.
Schon am Anfang hatten die Veranstalter deutlich gemacht, dass Nationalisten und Rassisten hier unter ihnen keinen Platz haben.
Die Veranstalter zeigten sich sichtlich zufrieden unter Slogans wie: „MÖGEN EINES TAGES ALLE SCHLACHTHÄUSER RUINEN SEIN“. „FÜR DIE TIERE! FÜR DIE MENSCHEN! FÜR UNSERE UMWELT!“, forderten die Rednerinnen und Redner die Schließung aller Schlachthäuser! Einige Passantinnen und Passanten hatten allerdings ihre Probleme mit den Forderungen und zeigten diese deutlich durch: „Schnitzel ist geil!“- und
„Linksgrünversiffte Meinungsdiktatur“-Rufe.
Doch die offensichtlich routinierten Demoteilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich wenig beeindruckt von den Störenfrieden und so lief die Demonstration sehr friedlich und harmonisch ab. Begleitet vom Läuten der Glocken via Lautsprecherwagen zog man vorbei am Gewerkschaftshaus hin zum Wasserturm.

 

Beim gemeinsamen Abschlussfoto stürmten die Tierschützerinnen und Tierschützer den Wasserturm und ließen ihre Banner herabhängen.
Um 16:00 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell beendet.

 

(Text und Fotos: David Schwarzendahl (Die Linke, stellv. Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz))




Die Linke Rheinland-Pfalz: Wahlen und Kandidatenvorstellung (mit Fotogalerie)

David Schwarzendahl (KV-Vorsitzender und stellv. Landesvorsitzender)

Am 15.02.20 wurden in Frankenthal die Delegierten für den Bundesparteitag im Wahlbezirk Frankenthal/Ludwigshafen, Rheinpfalzkreis und Worms gewählt. Bei der sich anschließenden Regionalkonferenz-Süd präsentierten sich BewerberInnen für Listenplätze, die bei der Landtagswahl 2021 kandidieren wollen.

 

 

 

 

 

 

Bundesparteitag der Linken

Dieser soll laut Planung in Erfurt stattfinden und zwar von 12. – 14.06.2020.

Bei der Wahlsitzung des Bezirks (Frankenthal/Ludwigshafen, Rheinpfalzkreis und Worms) wurden folgende Delegierte gewählt:

Jovana Dzalto und Liborio Ciccarello (beide KV Ludwigshafen)

Petra Malik, Claudia Kocabalkan, Gerald Unger (alle KV Ludwigshafen) und Christian Ratz (KV Frankenthal) wurden als Ersatzdelegierte gewählt.

Der Kreisvorsitzende in Frankenthal David Schwarzendahl sprach die Grußworte.

Regionalkonferenz-Süd: Kandidaten für die Landtagswahl 2021 präsentieren sich 

Jochen Bülow, Co-Vorsitzender in RLP

Jochen Bülow, Co-Landesvorsitzender, begrüßte die Menschen und mahnte, ob des Politbebens in Thüringen zu noch mehr Aufmerksamkeit was die demokratie-beschädigende Agitation angeht. „Mit der Linken im Landtag Mainz wird es keine Deals mit der AfD geben.“ Die Linke in Rheinlandpfalz schätzt, dass sie im kommenden Jahr bei den Landtagswahlen 5% plus X der Wählerstimmen erreichen könnte.

 

15 BewerberInnen für Listenplätze präsentierten sich und stellten ihre jeweiligen Positionen und Schwerpunkte in ihren Reden heraus.

(Namentlich und nach Listenplatzbewerbungen inkl. Mehrfachbewerbungen auf einzelnen Listenplätze)

Mittlerweile liegen weitere Bewerbungen beim Landesverband vor. Bei der Regionalkonferenz-Nord am 07.03.20 in Neuwied werden die bislang bekannten BewerberInnen und die neuen AspirantInnen, die Möglichkeit erhalten, sich vorzustellen und ihre Konzepte zu präsentieren.

Final entschieden wird über die Listenaufstellung am 09.05.20 bei einem Landesparteitag in Andernach.

(Text: cr / Bilder: cr und Die Linke Rheinlandpfalz)