Wohnungslose im Nationalsozialismus

Wohnungslose im Nationalsozialismus

Wohnungslose im Nationalsozialismus
12 März 18:00
Bis 12 März, 20:00 2h

Wohnungslose im Nationalsozialismus

Caritas Tagesstätte für Wohnungslose D 6,7 Mannheim
Veranstaltet von AK Justiz

Am Donnerstag, 12. März um 18 Uhr berichtet der AK-Justiz im Rahmen der Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ über seine bisherigen Erkenntnisse zu dieser so lange verleugneten Opfergruppe. Wie war die Situation in Mannheim? Was wissen wir über das Vorgehen der Justiz, der Polizei und Gestapo? Einige Lebensgeschichten können nachgezeichnet werden.

Die Caritas Mannheim beherbergt in ihren Räumen in D 6,7 vom 9.-13. März 2026. die Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“. Sie ist täglich von 17-20:30 Uhr geöffnet. Die Ausstellung wurde von der „BAG Wohnungslosenhilfe e.V.“ unter führender Mitarbeit von Wolfang Ayaß erstellt.

Bis heute ist die genaue Zahl der in Konzentrationslagern internierten Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als „Nichtseßhafte“ bezeichnet, ungeklärt. Etwa 70.000 Menschen wurden aufgrund der Stigmatisierung als „asozial“ und „Berufsverbrecher“ deportiert und ermordet. Erst im Jahr 2020 wurden sie als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt.