Die polnisch-belarussische Grenze – wo Menschlichkeit zur Straftat wird –

Die polnisch-belarussische Grenze – wo Menschlichkeit zur Straftat wird –

18 März 19:00
Bis 18 März

Die polnisch-belarussische Grenze – wo Menschlichkeit zur Straftat wird -

Cinema Quadrat K1 2, 68159 Mannheim


 Dokumentarfilm FOREST und Gespräch mit Aktivistinnen des Szpila-Kollektivs An der polnisch-belarussischen Grenze hält ein fast 200 km langer, fünf Meter hoher Zaun fliehende Menschen davon ab, in der EU Schutz zu suchen. Wer es trotzdem schafft, wird gewaltsam – und rechtswidrig – nach Belarus zurückgedrängt. Auch diejenigen, die humanitäre Hilfe leisten, geraten ins Visier des polnischen Staates und werden kriminalisiert. Das polnische Szpila- Kollektiv hält dagegen: Es informiert Geflüchtete über ihre Rechte, vermittelt rechtliche Unterstützung und setzt sich gegen die Kriminalisierung solidarischer Hilfe ein. In ihrem Film „Forest“ begleitet die Regisseurin Lidia Duda eine polnische Familie im Grenzgebiet, die auf hungrige, unterkühlte und erschöpfte Menschen stößt. Sie entscheidet sich zu helfen und zerbricht fast daran. Im Anschluss an den Film berichten zwei Aktivistinnen des Szpila-Kollektivs von ihrer Arbeit und den aktuellen Entwicklungen an der Grenze. Eine Veranstaltung von Bündnis „Sicherer Hafen Mannheim“ und Medico International; EINTRITT FREI