Diskussionsveranstaltung mit Raul Zelik: Wie diskutieren über den Krieg in Nahost?
Diskussionsveranstaltung mit Raul Zelik: Wie diskutieren über den Krieg in Nahost?
Die Linke Mannheim
In der gesellschaftlichen Linken gibt es sehr unterschiedliche Positionen zu Israel und Palästina, die auch die Partei immer wieder vor Zerreißproben stellen. Die einen sind der Ansicht, dass der israelische Besatzungskrieg die Grenzen eines Genozids überschritten hat und die Solidarität mit den Palästinenser*innen auch aus antifaschistischer Sicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Andere hingegen meinen, dass die Verteidigung des Staates Israel angesichts des Holocaust historisch unbedingt geboten ist und einen unverzichtbaren Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus darstellt. Auch in der linken Tageszeitung nd wurden diese Auseinandersetzungen in den vergangenen Jahren heftig geführt. Gemeinsam mit dem nd-Autor (und ehemaligen Mitglied des Parteivorstands der Linken) Raul Zelik wollen wir diskutieren, wie viel Meinungsvielfalt zu Nahost möglich sein muss und wo rechte Positionen beginnen. Was lernen wir aus den faschistischen Verbrechen? Wie blicken wir auf den historischen Zionismus und wie ist es heute? Was bedeutet das für eine Zweistaatenlösung? Wie könnte eine Solidarität aussehen, die nicht den Nationen, sondern den Grundrechten der Menschen gilt? Und wer sind eigentlich unsere Ansprechpartner*innen in der Region? Die Tageszeitung nd bemüht sich, diese Diskussionen in ihrem Blatt zu führen, hat darüber aber auch Abonnent*innen und Autor*innen verloren – in beide Richtungen. Im Gespräch wollen wir herausfinden, wie der kleinste gemeinsame Nenner für eine konstruktive Debatte aussehen könnte. Der Kampf gegen den Antisemitismus muss für Linke – nicht nur am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – zentrale Bedeutung behalten. Aber eine weitere Lehre des Faschismus lautet auch, dass jede Form von Entmenschlichung und Rassismus entschieden bekämpft werden muss.















