Mahnwache “Steh auf Aleppo” am Alten Meßplatz.

Dennis Ulas
Mit dabei Gökay Akbulut, Dennis Ulas und Roland Schuster, und klar ließ ich es mir auch nicht nehmen mein Mitgefühl und meine Solidarität mit den Opfer des Sympbols schlechthin von unsinnigen Konflikten, Kriegen, … Aleppo, zu zeigen.

Gökay Akbulut
Es waren doch recht viele Menschen anwesend, leider bin ich im schätzen nicht so gut. Wieder einmal zeigten sich unsere kurdischen Bürger, in ihrer Anzahl reichlich vertreten, als engagiert. Was auch nicht verwunderlich ist, ist doch ihr Volk direkt in diesen Akt der Barbarei aus Gründen des Selbstschutzes verwickelt und hat viele Opfer zu beklagen.
Bemerkenswert fand ich das Gerald Fontagnier von den Grünen gleich zu Beginn klar stellte das diese Mahnwache keinesfalls einen politischen Hintergrund habe, auch keine Partei die Gelegenheit bekommt irgendwie parteiübergreifend diese Mahnwache zu nutzen um Schuldzuweisungen und ähnliches an bringen zu können. Nun als MItbgegründer von ´´ Mannheim sagt Ja´´ und damit Mitveranstalter durfte er natürlich reden, was wohl eine Selbstverständlickeit in diesem Fall war. Er selbst hielt sich auch an die selbst verhängte Vorgabe und hob nochmals das Leid und den barbarischen Konflikt hervor ohne Schuld oder Nichtschuld von Beteiligten zu thematisieren.
Ausser ihm war nur noch ein junger Mann als Redner zugelassen der selbst das Grauen von Aleppo miterlebt. Dieser nutze dann aber doch die Gelegenheit um Putin und Assad als die Hautpschuldigen am Elend und Leid in Aleppo zu benennen. Nun jeder hat eine eigene Wahrnehmung und Meinung. Ich teile diese Sicht und Darstellung zwar nicht, aber mit liegt es fern einem Opfer nun Paroli zu bieten, ich habe seine Meinung wahr genommen und respektiere sie.
Die Veranstaltung lief auch aus gegebenen traurigen Anlass unter dem zweiten Motto ” Wir gedenken den Opfern von Berlin”. Auch diese wurden selbstverständlich von Fontagnier in ihrer Opferrolle des internationalen Terrorismus gewürdigt.
Eine gemeinsame Schweigeminute, ein Sänger und gemeinsames Singen untermalten intensiv die Wahrnehmung der großen Anteilnahme der Anwesenden. Man konnte sehen das diese Zustände Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Schichten bewegt und Anteilnahme sowie Trauer hervorruft.
Fragen muss man sich allerdings warum es im Vorfeld den Mannheimern Pressevertretern keine Zeile wert war um auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen. Oder wie es sein kann das von den Großparteien und Mannheimer politischer Prominenz lediglich einer Person der CDU und einer der Freien Wähler möglich war den Weg zum Alten Meßplatz zu finden um den Opfern zu gedenken die nicht zuletzt auch solche wurden durch die Politik unserer Regierung?
Bericht Harald Weber