Mahnwache für die Opfer des Terrorangriffs: 500 Menschen versammeln sich auf dem Paradeplatz

Nach dem Terrorangriff auf israelische Siedlungen:
Gedenken an die jüdischen Opfer – „Solidarität mit dem Staat Israel!“

Mahnwache für die Opfer des Terrorangriffs: 500 Menschen versammeln sich auf dem Paradeplatz

Mit einer von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) organisierten Mahnwache auf dem Paradeplatz in Mannheim gedachten ca. 500 Menschen der jüdischen Opfer im Zusammenhang mit den Terror-Angriffen der Hamas vom Gaza-Streifen aus auf jüdische Siedlungen und ein Festival.
Auch Vertreterinnen und Vertreter der meisten Stadtratsfraktionen und ihrer Parteien waren anwesend. Namentlich wurde von dem Vorsitzenden der DIG, Chris Rhim (Stadtrat der Grünen), Deborah Heidrun Kämper als Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde (Stadträtin der SPD) sowie Christian Specht (CDU) als Oberbürgermeister der Stadt Mannheim begrüßt. Die Gedenkrede hielt der Oberbürgermeister, laut Rihm „für uns alle“. Er betonte den Schulterschluss mit Israel.
Im Anschluss an diese Rede stimmte der Kantor der Jüdischen Gemeinde Mannheim, Amnon Seelig, ein Gebet an. Danach gedachten noch zahlreiche Menschen rund um den mit vielen Kerzen symbolisierten Davidstern der Opfer.
Zu bemerkbaren Zwischenfällen kam es fast nicht. Gegen Ende der Rede von Specht machte sich ein Mann lautstark bemerkbar mit Worten wie „Auch ich habe meine Familie verloren“. Er musste die Veranstaltung verlassen. Möglichweise war es ein Araber, der sich darüber erregte, dass nur der israelischen Opfer gedacht wurde.

ros

 


Kommentar

Leuchtender Davidstern aus Kerzen (Fotos: cki)

Alle Menschen, die sich für Menschenrechte und gegen Gewalt, Terror und Krieg einsetzen und dafür auch immer wieder auf die Straße gehen, werden sich nach dem furchtbaren Terrorangriff auf Zivilisten, auf junge Leute, die sich bei einer Musikveranstaltung vergnügten, auf Frauen und Kinder einschließlich Geiselnahme eindeutig äußern: Dieser Angriff ist ein Verbrechen und nichts Anderes. Das gilt für jeden Angriffskrieg, für jeden Terror (einschließlich Staatsterror) und für jede Gewalt gegen unschuldige Zivilisten.

Das linke Milieu tut sich schwer mit dem Staat Israel, mit Palästina und dem Widerstand gegen Israel. Dieser Staat ist ein wesentliches Refugium für jüdische Menschen, die in Europa besonders im 19. Und 20. Jahrhundert verfolgt wurden – vom Nationalsozialismus schließlich als Völkermord. Dieser Staat Israel ist aber nicht das Refugium, von dem die Zionisten der ersten Stunde träumten: Ein Land ohne Repression gegen irgendjemanden, auch nicht die alteingesessene Bevölkerung. Der Staat ist unter starken und brutalen Konflikten mit der palästinensischen Bevölkerung erkämpft und errichtet worden und findet seither keinen Frieden. Die Mehrheit der dort lebenden Menschen welcher Ethnie und Religion auch immer, ersehnen aber Frieden. Leider haben sie unwillige und unfähige Führungen. Und wo Religionen zu Staatsideologien erhoben werden, ist die Ultraorthodoxie aller Seiten nicht weit und gießt Öl in die Konflikte.

Der Nährboden des Terrors ist die Verzweiflung. Der Nährboden den Zionismus war und ist der militante Antisemitismus in Europa und Deutschland im Speziellen.

In der Stunde der Trauer über die Opfer des Terrors und mutmaßlich am Beginn eines weiteren Krieges in Nahost wissen wir nur Eines: Der Terror führt unter keinen Umständen zum Frieden, sondern erzeugt weiteren Terror.

Alle Menschen, die gegen Terror und Krieg, alle Regierungen, die angeblich oder tatsächlich für Frieden in Nahost eintreten, müssen als Freunde Israels und / oder als Partner der arabischen Staaten für einen turn-around in Nahost kämpfen und für erträgliche Lebensbedingungen aller Menschen in der Region intensiv arbeiten. Das ist das traurige Fanal der sinnlos getöteten und leider auch noch weiter dem Terror zum Opfer fallenden Menschen.
Und ja – Deutschland und die Deutschen haben als Erben des Nationalsozialismus in Nahost eine besondere Verantwortung für den Staat Israel, eine doppelte Verantwortung für alle Menschen in Israel und Palästina, für Frieden und gerechte Entwicklung.

Thomas Trüper


Wir dokumentieren im Folgenden die aufgezeichnete Rede von OB Christian Specht auf der Mahnwache. Mit einer Presseerklärung meldete sich das Nahost-Komitee Mannheim zu Wort, welche wir zur Information ebenfalls dokumentieren. Zwei Pole einer tief in der Gesellschaft brodelnden Auseinandersetzung. KIM

 

Oberbürgermeister Specht – Rede auf der Mahnwache der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 9. Oktober in Mannheim

Liebe Mannheimerinnen und Mannheimer, liebe Freunde Israels,

am vergangenen Samstag, am 7. Oktober begann in den frühen Morgenstunden ein beispielloser Angriff gegen den Staat Israel und seine Bürgerinnen und Bürger. Innerhalb weniger Stunden fiel eine infernalische Zahl an Raketen auf die Menschen in Israel nieder. Zum ersten Mal drangen hunderte von bewaffneten Terroristen aus dem Gaza-Streifen in das israelische Kernland ein. Sie töteten, vergewaltigten, misshandelten und verschleppten hunderte Israelis davon viele Frauen, Kinder und Jugendliche.

OB Christian Specht und DIG-Vorsitzender Chris Rihm

Wir versammeln uns heute, um diese Taten als das zu benennen, was sie sind: barbarische, menschenverachtende Terrorakte, die durch nichts zu rechtfertigen sind und die wir alle aufs Schärfste verurteilen.

Ich danke allen, die in diesen Stunden klare Worte finden, wie etwa der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses Michael Roth. Er benannte, was wir in diesen Tagen erleben müssen. Es ist das größte Massensterben von Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust. Es ist beschämend und inakzeptabel, wenn sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in dieser Lage nicht auf eine einstimmige Verurteilung der Hamas einigen kann.

Wir versammeln uns heute, um der Opfer dieser Terrorakte zu gedenken. Die Bilder und Nachrichten, die uns erreichen, machen uns traurig und fassungslos.

Viele von uns kennen Israel mit fröhlichen und gastfreundschaftlichen Menschen. Viele kennen die wunderbaren Städte Israels. Tel Aviv, Jerusalem und natürlich unsere Partnerstadt Haifa. Und am wichtigsten, viele von uns haben Freunde und Bekannte in Israel. Unsere Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei allen Menschen in Israel. Bei all den Menschen, die Angehörige verloren haben, die verwundet wurden, und bei all den Menschen, die jetzt in schier unmenschlicher Sorge sind, weil ihre Angehörigen von verblendeten und fanatischen Terroristen verschleppt wurden, um sie als menschliche Schutzschilde einzusetzen und als Faustpfand, oder auch nur um sie zu quälen.

Was müssen die Menschen und die Familien in diesen Stunden aushalten? Wir können es nicht ermessen.

Mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mannheim Heidrun Deborah Kämper

Vor zwei Stunden habe ich mit einem guten Bekannten der Stadt Mannheim, Jonathan Glick, der unsere Start Up-Gesellschaft Next Mannheim in Israel vertritt, telefoniert. Und er schrieb von letzter Nacht aus einem Schutzraum, wo er mit seiner Familie ausharrte, folgende Worte, die ich Ihnen gerne vorlese. Er hat mich vorhin nochmal autorisiert, Ihnen das auch sagen zu dürfen. Er schrieb: „Ich schreibe euch, weil ich weiß, dass die deutschen Medien nicht in der Lage sind, das ganze Bild der Katastrophe in Israel zu beschreiben. Bislang sind über 1.000 Israelis getötet und hunderte verschleppt worden. Alte, Kinder und Babies wurden aus den Häusern gezerrt, gekidnappt und nach Gaza verschleppt. Das ist der neue Islamische Staat. Israel braucht nun seine wahren Freunde, um in diesen schweren Stunden zu unterstützen Das ist nicht Israel gegen Hamas, das ist der demokratische Westen gegen radikale Fundamentalisten.“ Das sind die Worte unseres Freundes Jonathan Glick.

In der Nacht auf den 7. Oktober fand das Outdoor- Festival „Super Nova” statt. 3.000 junge Menschen nahmen teil, sie feierten und tanzten, um das Leben zu genießen. Die Hamas verübte unter diesen Menschen ein grausames Massaker. 300 Jugendliche wurden getötet. 600 werden vermisst. Sie sind entweder tot oder verschleppt. Über die sozialen Medien erreichen uns Hunderte von Bildern. Bilder von Menschen, die nicht mehr leben, Menschen wie Du und Ich, die brutal aus dem Leben gerissen wurden. Darunter junge Eltern, deren Babys nun zu Waisen wurden.

Wir versammeln uns heute, um unsere Solidarität mit dem Staat Israel zu bekunden. Wir dürfen uns nichts vormachen. Israel ist ein kleines Land, das umgeben ist von Feinden. Hamas, Hisbollah, die islamischen Revolutionsgarden, sie alle wollen Israel vernichten. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Wir dürfen nie vergessen, dass Israel ein sicherer Zufluchtsort für Juden aus aller Welt ist. Als Zeichen unserer Solidarität mit Israel habe ich heute angeordnet, dass heute die israelische Flagge am Rathaus gehisst wurde.

Wir stehen in diesen schweren Stunden zu unseren Freunden in Israel.

Der vergangene Samstag ist aber auch eine Zäsur. Eine Zäsur für unsere Außenpolitik. Wir müssen unser Augenmerk darauf richten, solidarisch mit dem Staat Israel und seinen Bürgerinnen und Bürgern zu sein. Unsere Solidarität gilt ausdrücklich auch den israelischen Verteidigungskräften. Sie sind es, die das Leben von israelischen Bürgern in diesen Stunden schützen.

Wir versammeln uns heute, um unsere Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde zum Ausdruck zu bringen. Ich heiße an dieser Stelle auch ganz herzlich die Vorsitzende Frau Deborah Kämper stellvertretend für die Gemeinde willkommen. Die Jüdische Gemeinde ist ein wichtiger, ein unverzichtbarer Teil unserer Stadtgesellschaft. Die Sicherheit der Jüdischen Gemeinde hat immer und insbesondre in diesen Tagen höchste politische Priorität.

Ich bin froh und dankbar, dass wir in Mannheim ein enges und vertrauensvolles Verhältnis mit verschiedenen Religionsgemeinschaften haben. Ich habe dies mit großer Dankbarkeit beim interreligiösen Friedensgebet anlässlich meiner Amtseinführung erlebt. Ich möchte die Mitglieder der muslimischen Gemeinde ausdrücklich

einschließen.

Die Terroristen aus Gaza sind nicht, wie sie behaupten, fromme Muslime. Sie sind fanatische Terroristen. Wir dürfen nicht in deren Falle tappen, und bei uns in Mannheim ob ihrer Taten entzweien lassen. Wir wollen friedlich, friedlich und mit Respekt zusammenleben. Wir verstehen unsere gemeinsame Mannheimer Erklärung, der wir uns alle verpflichtet fühlen. Ich danke allen Menschen in Mannheim, die für Frieden, Toleranz und Respekt einsetzen.

Mannheim verbindet eine lange Partnerschaft mit Haifa. Haifa liegt ganz im Norden Israels. Die Stadt Haifa kann von den Raketen der Hisbollah im Norden erreicht werden. Es muss alles unternommen werden, um einen Flächenbrand in der Region zu vermeiden. Ich habe auch heute meine Amtskollegin in Haifa, Dr. Einat Kalisch Rotem, unsere Solidarität zugesichert. Sie befindet sich derzeit in einem Notfallzentrum von Haifa und koordiniert die Lage vor Ort. Wir wünschen ihr und allen Freunden in Haifa, dass die Stadt vom Terror verschont bleibt. In Haifa befindet sich auch das wichtigste Krankenhaus im nördlichen Israel. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt allen Rettungskräften unserer Partnerstadt, die in ganz Israel in diesen Tagen Übermenschliches leisten.

Wir versammeln uns heute auch, um deutlich zu machen, dass wir jede Unterstützung des Terrorismus in unseren Städten ablehnen. Die Bilder von Menschen in unserem Land, die diesen Terrorakt auch noch bejubeln, sind widerlich und abstoßend. Auch hier braucht es eine klare Haltung. Wenn auf Demonstrationen in Deutschland der Ruf erschallt „From the River to the sea, Palestine will be free”, dann ist dies ein unverhohlener Aufruf zur Vernichtung Israels. Solche Parolen werden wir niemals akzeptieren.

Antisemitismus und Dämonisierung Israels finden unseren schärfsten Widerstand.

Liebe Freunde Israels, ich danke Ihnen allen, dass sie sich heute hier in Mannheim am Paradeplatz versammelt haben. Sie geben damit ein starkes Zeichen, ein Zeichen des Gedenkens an die Opfer, ein Zeichen der Solidarität mit Israel und ein Zeichen der Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde in Mannheim.

Vielen Dank!

 


Presseerklärung der Nahostgruppe Mannheim zum Krieg in Israel und Palästina

Mannheim, 9. Oktober 2023

Jedes einzelne Menschenleben ist kostbar, und daher lehnt die Nahostgruppe Mannheim Gewalt ab. Das gilt auch für die politische Auseinandersetzung um Israel und Palästina und alle beteiligten Konfliktparteien. Grundlage unseres Engagements für einen gerechten Frieden in Nahost sind das Völkerrecht und die Menschenrechte.

Der jetzige Gewaltausbruch – so erschreckend er ist – ist für uns, die wir uns seit langer Zeit mit Israel und Palästina befassen, nicht unerklärlich. Es war zu erwarten, dass das immer unmenschlichere Anziehen der Daumenschrauben im jahrzehntelang fortgesetzten gewaltsamen Vertreibungsprozess gegen die palästinensische Bevölkerung – den die israelische Regierung auch unverhohlen ins Regierungsprogramm geschrieben hat – sich in Gewalt entladen würde.

Im Westjordanland und in Ostjerusalem gibt es fast jede Nacht Angriffe gewalttätiger Siedler. Die Besatzungsmacht deckt das und beantwortet jeden Protest dagegen mit Gewalt, Häuserzerstörungen und langen Gefängnisstrafen ohne Gerichtsprozess.

Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass die erbarmungslose Absperrung des Gazastreifens dort jegliche Aussicht auf menschliche Entwicklung für gut zwei Millionen meist junge Bewohner abwürgt. Es ist alles andere als erstaunlich, dass sich in einer solchen Einengung und Perspektivlosigkeit Spannungen, Frust und Gewaltbereitschaft aufbauen.

Wo in der Welt hat eine zu einem Apartheidsystem ausgewachsene brutale Unterdrückung einer Bevölkerungshälfte durch die andere Hälfte je in ein friedliches Miteinander gemündet?

Aber wie geht die internationale Gemeinschaft damit um? Obwohl verschiedene Menschenrechtsbewegungen und mehrere UN-Resolutionen die gewaltsame Unterdrückungspolitik des israelischen Staates seit vielen Jahrzehnten kritisieren, verzichten die westlichen Staaten auf eine ernsthafte Kritik. Gelegentlich wird lamentiert und ermahnt, es folgen jedoch keine Konsequenzen. In Deutschland werden Kritiker sogar mundtot gemacht, indem jegliche Kritik an der Politik Israels als antisemitisch verleumdet wird.

Das ist leichtfertig, unverantwortlich und nicht an universellen Menschenrechten orientiert. In Bezug auf Israel und Palästina werden zweierlei Standards in Bezug auf Menschenrechte angewendet. Das ist unmenschlich gegenüber den Palästinenser*innen und im Kern rassistisch.

Trotzdem können wir den Überfall palästinensischer Kämpfer auf Zivilisten in Israel nicht rechtfertigen. Die Bilder vom schrecklichen Leiden der Menschen in Israel sind für uns genauso wie das Leid der Menschen in Gaza quälend und erfüllen uns mit Schrecken und Entsetzen. Und wir befürchten noch größeres Grauen, wenn die israelische Regierung ihre Gegendrohungen wahr macht.

Welche Wege zu Frieden und Freiheit kann es im Nahen Osten geben? Die gebetsmühlenartig wiederholte Lösung einer „Zweistaatenlösung“ kommt in Anbetracht der Ausweitung der israelischen Siedlungen im Westjordanland einer zynischen Lebenslüge gleich. Die Netanjahu-Regierung setzt offen auf die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung. Auf der anderen Seite wird eine gewaltfreie palästinensische Boykottbewegung gegen die israelische Besatzungspolitik, die mittlerweile von ca. 500 zivilgesellschaftlichen Organisationen in Palästina getragen wird, hierzulande in völliger Verdrehung der geschichtlichen Unterschiede zum „Boykott gegen Juden“ verdreht und als Leugnung des Existenzrechts Israels kriminalisiert.

Das hat dazu geführt, dass die Notwendigkeit und der Mut, den Status Quo in Richtung einer Friedenslösung zu überwinden, von der politischen Agenda verschwunden ist.

Dass die Sicherheit Israels für Deutschland eine Staatsräson sein soll ist nicht nur berechnend und der Versuch einer billigen Entsühnung für die Gräueltaten des deutschen Faschismus. Es ist auch Ausdruck von zweierlei Standards gegenüber der Israelis und den Palästinenser.

Wir sind nicht bereit, das hinzunehmen. Gemeinsam mit vielen Menschen jüdischen, muslimischen oder christlichen Glaubens in der ganzen Welt setzen wir uns für ein Leben aller Menschen in Palästina und Israel in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit ein