„Hände weg von Venezuela“ – Demonstration zu den Coleman Barracks [mit Video]
Die Mannheimer Initiative „Hände weg von Venezuela“ hatte am Samstag zur Demonstration aufgerufen. Rund 50 Teilnehmer*innen versammelten sich in Mannheim-Sandhofen zur Kundgebung und zogen von dort aus durch eisige Kälte und Schneeregen zu den Coleman Barracks, der letzten noch aktiven Militärkaserne der US-Army in Mannheim.
Sofortiger Stopp der Angriffe auf Venezuela und Freilassung von Präsident Maduro waren die zentralen Forderungen der Initiative, die bereits zum zweiten mal nach der Entführung des venezolanischen Staatsoberhauptes durch die US-Regierung auf die Straße gingen.
Die Coleman Barracks sind ein symbolträchtiger Ort. Im Norden der Stadt werden hinter Stacheldraht militärische Geräte gewartet und in Kriegsgebiete in aller Welt verschickt. „US-Armee raus aus Mannheim“ skandierten die Demonstrierenden vor dem Kasernentor in Richtung der Militärpolizei, die aus einiger Entfernung die Versammlung beobachtete.
Es sprachen neben Vertretern der Initiative „Hände weg von Venezuela“ auch eine Teilnehmerin aus Argentinien und ein Teilnehmer aus Chile, die von eigenen Erfahrungen mit der Einmischung der USA in lateinamerikanischen Ländern berichteten. Einen Beitrag gab es auch von der Linken Mannheim und von einen US-Amerikaner, der die Außenpolitik seines Landes aus eigener Perspektive scharf kritisierte. Im Interview mit Kommunalinfo Mannheim berichtet Yannick, Sprecher der Initiative „Hände weg von Venezuela“, von den Hintergründen der US-Aggression und von der Situation der Menschen in Venezuela. (cki)
Video bei YouTube: https://youtu.be/f9J6UL7GGwA
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